Dienstag, 21. März 2017

Unter Verschluss - Taschen, Säckchen & Hüllen zum Nähen

Rezension


Autor: Cécile Franconie
Preis: 4,99 €
Seitenanzahl: 62
Verlag: Bassermann Inspiration
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Beim Verlag leider nicht mehr lieferbar...


Man kann niemals genug Taschen haben! Vor allem nicht als Frau!  ;)
Und wieso dann nicht seine eigenen Aufbewahrungsmöglichkeiten schaffen mit der eigenen ganz persönlichen Note?

Dieses Nähbuch kann einem super dabei helfen!
22 kleine und große Täschchen warten darauf von uns entdeckt und nachgearbeitet zu werden!
Zu Beginn folgen die kleine Material- und Werkzeugskunde, sowie eine kleine Einführung in die wichtigsten Nähkenntnisse.
Wenn man kein Anfänger mehr ist, fangen die einen zwar irgendwann an zu nerven, doch gerade für diejenigen, die sich gerade erst an eines der schönsten und praktischsten Hobbys der Welt herantasten, sind diese kleinen Einleitungen sehr nützlich.

Die Modelle sind wirklich sehr niedlich und zauberhaft! Und zwar nicht allzu schwer, dennoch sollte man sich entweder mit dem Nähen schon ein wenig auskennen, oder nicht auf Schritt-für-Schritt-Anleitungen in visueller Form angewiesen sein. Die meisten Modelle kommen hier nämlich nur mit einer Erklärung und Anleitung in Textform daher.
Diese sind auch nicht sehr lang, aber gut verständlich und meiner Meinung nach leicht und schnell umzusetzen.

Schön fand ich, dass hier mal ein paar andere Zierstiche zum Einsatz kommen und auch kleine Verzierungen in Form von Pompons, die natürlich selbst gemacht werden.

Tolle Nähideen für Kinder

Rezension



Autor: Ruth Laing
Preis: 12,99 €
Seitenanzahl: 96
Verlag: Bassermann
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Von diesem Buch war ich besonders beeindruckt, da es so toll auf die kindlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Mit 18 verschiedenen Modellen möchte Ruth Laing den Kleinen, die Lust am Nähen näher bringen.
Die kleinen Kunstwerke können mit oder ohne Nähmaschine erschaffen werden und sind so auch nicht allzu gefährlich, wenn einige Eltern es nicht möchten, dass sich ihr Kind an die Maschine setzt.

Zu Beginn des Buches werden die Kinder ganz langsam ans Nähen herangeführt. Was muss beachtet werden? Wie sieht die Nähmaschine aus? Was für Nähte gibt es? Was für Material benötige ich?

Die Modelle werden leicht und einfach an Hand von visuellen und schriftlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt.
So können toll und oft auch schnell die schönsten Dinge aus Stoff gezaubert werden.

Über Haarschleifen, Sparschweine aus Filz und einfachen kleinen Täschchen können die kleinen Näherinnen und Näher ihrer Kreativität freien Lauf lassen und so tolle Geschenke oder Verschönerungen fürs eigene Kinderzimmer erschaffen.

Schön aufbewahrt & selbst genäht

Rezension 


Autor: Debbie Shore
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 96 
Verlag: Bassermann
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An diesem Nähbuch hat mich besonders der Zusatz auf dem Cover gereizt: „… auch aus Stoffresten“

Ich bin immer auf der Suche nach guten Ideen, was ich mit den nun mal zwangsläufig überbleibenden Stoffresten machen soll.

Debbie Shore hat ihr wirklich tolle Modelle zusammengestellt, die auch für Anfänger nicht allzu schwer nachzuarbeiten sein sollten.
Zu Beginn erhalten wir eine kleine Einführung in nützliche Materialien und Werkzeuge, sowie Grundlegende Techniken und nützliche Stiche.
Die Modelle an sich bestechen durch einfache Erklärungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen in Form von Text und Bild.

Die 23 Modelle sind in den Arbeitsweisen auch immer wieder unterschiedlich! Sodass man immer wieder etwas Neues ausprobieren kann. Einmal wird der Umgang mit Ösen wichtig, ein anderes Mal wird der Umgang mit Reißverschlüssen erläutert.

Auch die Einsatzbereiche der Modelle sind sehr verschieden, von Beuteln für die Spielsachen der Kinder, Gartentaschen und Windeltaschen ist alles dabei. Auch das Bügeleisen kann ein wunderschönes, neues Täschchen bekommen, um es ordentlich zu verstauen.

Besonders haben mir auch die kleinen Tipps zu den jeweiligen Modellen gefallen, um diese entweder noch praktischer oder noch persönlicher zu gestalten.

Montag, 20. März 2017

Nightmares! 3 - Die Stunde der Ungeheuer

Rezension 



Autor: Jason Segel, Kirsten Miller
Preis: 17,99 €
Seitenanzahl: 346
Übersetzer: Nadine Mannchen
Verlag: Dressler
Leseprobe: >> gibt es hier <<




Alleine schon wegen den Covern ist diese schaurig-schöne Trilogie ein Muss für jedes Bücherregal!







Inhalt: 
Charlie und seine Freunde haben es geschafft ICK und INKs gefährliches Elixier zu vernichten! Doch plötzlich taucht INK in der Schule der Kinder auf und stiftet dort für einige Unruhe. Schließlich kennt jedes Kind der Umgebung INK aus ihren Alpträumen.
Tagsüber heißt es nun herauszufinden, was die beiden Zwillingsmädchen als nächstes planen, aber das ist gar nicht so leicht für Charlie, da er nicht mal in seinen Träumen Ruhe findet. Das einzige, was er weiß, ist das diese unheimliche Wiese nicht sein Alptraum ist… Nur wessen denn dann?
Und auch in der Anderwelt scheint nicht alles nach Plan zu verlaufen, was sicherlich an ICK liegt…
Den Zwillingen muss endgültig das Handwerk gelegt werden! Doch manchmal ist es nicht so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint…

Meine Meinung: 
Auch der dritte und abschließende Band der „Nightmares!“-Trilogie verspricht einiges an Spannung und aufregender Unterhaltung.
Ehe man sich versieht, wollte man nur mal kurz reinschauen und ist schon auf Seite 200!

Charlie hat wieder einen Haufen Arbeit vor sich und auch dieses Mal geht es nicht nur darum, die Zwillinge aufzuhalten. Es geht um die eigenen Gefühle und Gedanken… um Ängste… und um Vertrauen…
Kann man jemandem Vertrauen entgegen bringen, der beinahe drei Welten auf einmal zerstört hätte? Und sollte man dieses Risiko wirklich eingehen?

Der dritte Band zeigt auf sensible und einfühlsame Weise, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Rasen, der wunderschön aussieht, kann krank machen…
Pflanzen, die zunächst giftig scheinen, können heilen…
Eine Schlange, die große Ähnlichkeit mit einer der tödlichsten Tiere der Erde aufweist, muss nicht gefährlich sein…
Und manchmal steckt hinter Wut und Zorn, nur Angst und Einsamkeit…

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und der angesprochenen Altersklasse angemessen, sodass man schnell in die Geschichte hineintauchen kann.
Zu Beginn hatte ich einige Probleme wieder in die Handlung hineinzufinden, da es zwar ganz kleine Andeutungen an die vorherigen zwei Bücher gibt, doch diese sind wirklich sehr leicht und ich bin sicher, dass einige Probleme damit haben könnten, wenn sie die Bücher mit zu viel Abstand lesen. Mir persönlich haben diese wenigen Andeutungen dann zum Glück doch noch gereicht um in die Handlung hinein zu finden.

Natürlich lernen wir auch einige neue Protagonisten kennen! Neue Nachtmahre… und neue Lehrer… aber wir finden auch da neue Freunde, wo wir sie am wenigsten vermutet hätten…

Sonntag, 19. März 2017

Schattendiebin - Die verborgene Gabe

Rezension 



Autor: Catherine Egan
Preis: 17,00 €
Seitenanzahl: 486
Übersetzer: 
Verlag: Ravensburger
Leseprobe: >> gibt es hier << 


„Schattendiebin“ kommt mit einem wunderschönen Gewand daher und auch der Klappentext verspricht eine mehr als spannende Geschichte.
Leider konnte mich das Buch trotzdem nicht ganz überzeugen, aber dazu später mehr.




Inhalt: 
Eine Stadt, in der Magie den Tod bedeutet
Eine unsichtbare Diebin 
Ein Auftrag, der über ihr Schicksal entscheidet

Aufgrund von Julias geheimer Gabe ist sie die beste Diebin von Spira. Denn Julia kann verschwinden!
Als Julia einen Job als Spionin in einem eleganten Herrenhaus erhält, merkt sie bald, dass die Bewohner noch dunklere Geheimnisse haben, als sie selbst.
Plötzlich steht Julia vor der Frage, was ihr mysteriöser Auftragsgeber wirklich von ihr möchte und wie skrupellos sie selbst sein will…

Meine Meinung: 
Die Idee hinter Julias Geschichte hat mir sehr gefallen! Zunächst war das Buch ein einziges Mysterium, das sich dann mehr und mehr offenbarte.

Leider zählte das Buch dennoch nicht in die Kategorie der „Nicht-mehr-aus-der-Hand-legen-können“-Bücher… Dabei war die Story wie schon erwähnt wirklich gut und auch Spannungsbögen waren vorhanden. Trotzdem konnte es mich nicht gänzlich in seinen Bann ziehen.

Dies lag glaube ich an dem Schreibstil. Ich hatte oft das Gefühl nicht mit Julia durch die Gassen zu
laufen, sondern über ihr zu schweben… Für mich war da einfach eine Distanz zu Julias Gefühls- und Erlebniswelt, die ich als Leser einfach nicht überbrücken konnte.
Was wirklich sehr schade ist, da auch Julia eine sehr interessante Protagonistin abgegeben hat. Als Kind den Tod der eigenen Mutter mit angesehen, dann von Dieben aufgenommen und dazu erzogen, alles zu tun, um zu überleben.
Doch Julia muss lernen, dass jede Tat ihren Preis hat und nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint…
Und es gibt Dinge, die um jeden Preis beschützt werden müssen…

Ich war beinahe versucht das Buch abzubrechen. Im Nachhinein bin ich nun sehr froh, es nicht getan zu haben, da die letzten 100 Seiten dann doch genau die Spannung brachten, die ich mir persönlich vorher schon gewünscht hatte! Auch nahm die Geschichte rasant an Fahrt auf, wobei die Autorin teilweise auch diese Distanz zwischen Leser und Protagonistin durchbrechen konnte.

Catherine Egan vermischt hier eine historische Kulisse mit den grausamen Geschehnissen der Hexenjagd und fügt noch eine Prise richtige Magie hinzu. Eigentlich das Rezept für eine tolle Geschichte! Nur leider nicht für mich…
Vielleicht geht es euch ja ganz anders, dann berichtet doch mal ;)

Samstag, 18. März 2017

Der Kuss der Lüge - Die Chroniken der Verbliebenen Buch 1

Rezension



Autor: Mary E. Pearson
Preis: 18,00 €
Seitenanzahl: 559
Übersetzer: Barbara Imgrund
Verlag: One (Bastei Lübbe)
Leseprobe: >> gibt es hier <<



Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde.
- Seite 9  





Das erste Mal aufmerksam auf „Der Kuss der Lüge“ wurde ich durch Zufall bei Amazon. Ich durchstöberte grade die kommenden Neuerscheinungen, die schon gelistet waren, als mir das Cover in die Augen sprang.
Ich war sofort fasziniert und nach einem kurzen Blick auf den Inhalt stand fest, dass ich Lia unbedingt kennen lernen wollte.
Ich möchte euch nun keine größere Erläuterung des Inhalts geben, wie sonst, sondern nur ein paar Sätze, die mich damals so in ihren Bann zogen:

Sie flieht am Tag ihrer Hochzeit.
Sie wird verfolgt, gejagt, geächtet.
Sie ist Lia, die älteste Königstochter von Morrighan und gerade mal 17 Jahre alt.
Doch von einem Tag auf den anderen lässt sie ihr ganzes bisheriges Leben hinter sich…

Meine Meinung: 
Diese wenigen Worte reichten, um mich zu überzeugen, dass sich hinter dem grünen Einband eine ganz besondere Geschichte verstecken musste.

Wir lernen Lia am Tag ihrer Hochzeit kennen und fliehen zusammen mit ihr, vor der Hochzeit mit einem ihr unbekannten Prinzen.
Und zusammen finden wir mit ihr einen Unterschlupf an einem wunderschönen, malerischen Ort, der doch für eine Prinzessin völlig unpassend ist.
Aber Lia will ja auch keine Prinzessin mehr sein. Sie möchte normal und frei sein. Gedanken, die eigentlich jeder Mensch nachvollziehen kann, was unter anderem auch dafür sorgt, dass wir als Leser die kleine Prinzessin sofort in unser Herz schließen.
Im Laufe der Geschichte scheint Lia sehr dicht dran an dem zu sein, was sie sich so sehnlichst gewünscht hat.

Wo die erste Hälfte der Geschichte eigentlich nicht mit großer Spannung daher kommt, überzeugte mich die Autorin entweder mit einem versehentlichen oder sehr gut durchdachten Verwirrspiel.
Denn außer Lia selbst, lernen wir zwei gutaussehende junge Männer kennen, die durch einige Perspektivenwechsel während des Buches auch selbst zu Wort kommen dürfen. Doch bis zur Mitte des Buches haben wir zwar Namen für die beiden jungen Männer, erfahren aber nicht wirklich, wer von beiden der Prinz ist, der ihr aus verschiedenen Gründen heimlich gefolgt ist, und wer der Attentäter eines der Nachbarreiche ist.
Nur dass beide sich irgendwie zu Lia hingezogen fühlen, erfahren wir sehr schnell.

Weil ich seit dem Tag, an dem ich dich getroffen habe, jeden Abend mit dem Gedanken an dich schlafen gehe und jeden Morgen mit dem Gedanken an dich aufwache.
- Seite 265

So wurde für mich in der ersten Hälfte die Spannung durch diese quälende Ungewissheit aufrechterhalten und zusätzlich von der Frage unterstützt, was Lia tun wird, wenn sie erfährt, dass eigentlich beide sie belügen…

Es kann Jahre dauern, bis ein Traum Gestalt annimmt. Es dauert nur einen Sekundenbruchteil, um ihn zu zerschmettern. 
- Seite 327

Die zweite Hälfte des Buches gewinnt alleine durch die Handlung rasant an Fahrt und überzeugt hier sehr durch die nun von selbst aus der Geschichte kommenden Spannung. Zumal wir als Leser nun endlich wissen, wer wer ist!

Ich kann euch das Buch wirklich sehr empfehlen, wenn es für mich zunächst komisch war, die zweite Hälfte zu lesen, weil mich die Autorin wirklich sehr verwirrt hat, und in einen regelrechten Schockzustand versetzte, da ich die beide Jungs zunächst anders eingeschätzt hatte…

Der Cliffhanger am Ende des ersten Buches ist allerdings mehr als gemein! Auch wenn auf einer der letzten Seiten immerhin steht, dass der zweite Band noch diesen Sommer erscheinen wird.

Freitag, 17. März 2017

Sweetgirl

Rezension



Autor: Travis Mulhauser
Preis: 14,90 €
Seitenanzahl: 255 
Übersetzer: Sophie Zeitz
Verlag: dtv premium
Leseprobe: >> gibt es hier <<



Das Problem bei Drogen war, dass der Rausch nie ewig dauerte. Erst gaben sie einem Flügel, und dann nahmen sie einem den Himmel weg.
- Seite 81


Dieses Buch wurde mir als Winterlesetipp empfohlen und es war wirklich nicht schlecht, doch irgendwie hatte ich mir nach dem Lesen des Klappentextes etwas mehr vom Inhalt versprochen.

Inhalt: 
Bei der Suche nach ihrer Mutter findet die 16-jährige Percy ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby im Haus des ortsansässigen Drogendealers Shelton Porter. Dieser ist zwar nicht die hellste Kerze im Leuchter, aber dennoch sehr gefährlich.
Percy nimmt das kleine Mädchen mit sich und es folgt eine dramatische Flucht durch die tiefverschneiten Berge Michigans…

Meine Meinung: 
Hinten auf dem Buch steht: „Der Irrwitzigste Roman dieser Saison“
Das Buch war ziemlich wirr und ziemlich durcheinander. Auf seine Art und Weise vermutlich auch witzig, aber die meiste Zeit hat es absolut nicht meinen Humor getroffen, obwohl ich eigentlich total auf schwarzen Humor stehe.

Auch die Sprache zu Beginn des Buches war etwas gewöhnungsbedürftig und so brauchte ich erst einmal ein paar Seiten, um mich dann auch auf die Geschichte einlassen zu können.

Shelton begriff, er war zwar nur ein paar Augenblicke weg gewesen, aber die Zeit war keine eindeutige, geradlinige Sache, sondern etwas, das am Rande verschwamm, und er war irgendwie durch diese Augenblicke hindurchgerutscht und hatte ganz kurz die Ewigkeit berührt. Er wusste nicht, woher er das wusste, aber er wusste es. 
- Seite 193

Wie gesagt, die Gestaltung der Geschichte ist durchaus interessant und als Filmhandlung hätte es mich vielleicht mehr überzeugen können, aber als Buch traf es leider gar nicht meinen Geschmack.
Ich hatte mir durch den Klappentext einfach etwas mehr Spannung und auch mehr Komik versprochen, als mir der Autor nun wirklich geliefert hat.

"Manchmal, wenn ich glücklich bin", sagte Shelton. "Dann kommt es mir gar nicht echt vor. Manchmal ist Traurigkeit das Einzige, was sich echt anfühlt."
- Seite 90

Für mich hat das Buch eher einen traurigen und melancholischen Charakter, als einen humoristischen…

Für zwischendurch ganz lustig, wenn man auf einen irrwitzigen Roman mit leichtem Thriller-Charakter steht.