Mittwoch, 26. November 2014

Wolfszeit

Rezension


Autor: Nina Blazon
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 576
Verlag: Ravensburger
Leseprobe: >> gibt es hier <<






Hintergrund:
In „Wolfszeit“ beschreibt Nina Blazon die wohl bekannteste Legende Frankreichs. Im Gévaudan streift eine Bestie durch die Wälder und greift junge Mädchen und Kinder an. Aus Kirchensicht straft Gott so die Sünder unter den Menschen und die Kinder büßen für die Sünden der Eltern. Mindestens 102 Menschen fallen der Bestie im Zeitraum von 1764 bis 1767 zum Opfer. Schlussendlich wurden zwei wolfsähnliche Tiere erlegt, danach hörte das Töten auf.

Inhalt:
Thomas Auvray lebt in Versailles das perfekte Leben, wenn man mal davon absieht, dass er dafür einfach nicht geschaffen zu sein scheint. Er hat kein Interesse an der feinen Gesellschaft und findet die Versuche seines Vaters ihn mit der bestmöglichsten Verbindung zu verheiraten, grauenvoll.
Für Thomas besteht das Leben aus mehr, als nur dem Aufstreben in der Gesellschaft.
Als Student mit Stipendium bei de Buffon, einem der bedeutendsten Naturforscher Frankreichs, liebt Thomas das Reisen, die Natur, vor allem die Tiere und seine größte Leidenschaft und sein größtes Talent ist das Zeichnen. Seinen Bildern haucht er Leben ein, sodass sie wirken, wie eine Fotografie. Seit er einen Artikel über die Bestie im Gévaudan gelesen hat, ist er beinahe besessen davon, herauszufinden was für ein Tier es sein könnte. Denn dass es ein Wolf ist, davon ist Auvray nicht überzeugt.
Mit ein wenig Geschick schafft er es, selbst ins Gévaudan zu reisen um dort Studien durchzuführen. Dort knüpft er Freundschaften, die sich schon bald, als ziemlich kompliziert herausstellen.
Doch als ihm die bezaubernde und irgendwie auch verwirrende Isabel über den Weg läuft, ändert sich alles für ihn. Aber Isabel ist eine d’Apcher und steht somit weit über ihm. Und bald fürchtet Thomas nicht nur um das Leben der Bauern, sondern auch um Isabels.

Meine Meinung:
Nina Blazon hat die Geschichte wirklich gut und mit viel Liebe zu den Hintergrundinformationen gestaltet. „Wolfszeit“ ist das erste Buch über „La Bête du Gévaudan“ indem ich wirklich alle Theorien gefunden habe.
Das einzige was mich dieses Mal nicht wirklich überzeugt hat, war die Spannungskurve. Sonst war ich bei Büchern von der Autorin immer sofort gefesselt und mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, bei diesem hier, war es leider nichts so. Die Geschichte ist zwar sehr spannend und interessant, wenn es um die Bestie geht, doch zumindest die Liebesgeschichte zwischen Isabel und Thomas hat mich nicht gänzlich überzeugt.
Ich denke, was auch problematisch für die Spannung war, ist dass die Geschichte doch recht vorhersehbar war.
Trotzdem kann ich das Buch für eine kleine Lektüre zwischen durch sehr empfehlen. Ist vermutlich aber wirklich mal ein Buch, dass nur etwas für Jüngere ist, aufgrund der Vorhersehbarkeit.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen