Freitag, 19. Dezember 2014

Die Akte Elysium

Rezension


Autor: Sam Hepburn
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 320
Verlag: Chicken House
Leseprobe: >> gibt es hier <<






Sam Hepburns Jugendbuch "Die Akte Elysium" besticht durch eine interessante Spannungskurve. 
Wo für mich die Frage war, ob sie wirklich besticht oder einschläfert. 
Leider hat mich das Buch nicht vollständig überzeugt.

Inhalt:
Joe Slatterys Leben ist völlig auf den Kopf gestellt worden. Durch den plötzlichen Tod der Mutter zu seiner Tante Doreen abgeschoben, fühlt Joe sich einsam und verlassen. Hinzukommt, dass Joe keine Ahnung hat, was seine Mutter mit dem berühmten Journalisten zu tun hatte, bei dem sie im Auto saß, als der LKW dieses erfasste.
Als Joe dann bei einem seiner Streifzüge durch die Nachbarschaft auf die alte Elysium-Villa im Wald stößt und dort auf den verletzten Ukrainer Juri stößt, nimmt die ganze Geschichte eine drastische Wendung. Joe will herausfinden, was es mit dem Tod seiner Mutter auf sich hatte und gerät ins Visier der russischen Mafia. So beginnt bald ein Spiel um Leben und Tod. 

Meine Meinung:
Das erste was mich abgeschreckt hat, war die Sprache. Umgangssprache in Jugendbüchern ist nun nichts Ungewöhnliches, aber hier war es mir definitiv zu viel. Auch viele einfache aneinandergereihte Sätze haben mir das Lesen nicht gerade angenehmer gemacht. 
Auf die Geschichte an sich hatte ich mich sehr gefreut, allerdings hat sich die Spannung erst sehr spät bei mir eingestellt. Die ersten 200 Seiten waren für mich einfach nur langweilig und ich habe mich wirklich hindurchgequält. Dann wurde es jedoch so rasant spannend, dass ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Ende besticht durch gut ausgearbeitete Handlungen der einzelnen Figuren, die alle ihren Platz finden. 
Die Figuren waren überhaupt eine Überraschung! Sehr komplexe, toll ausgearbeitete Charaktere lernt man hier kennen. 
Vielleicht bin ich für dieses Buch wirklich einfach zu alt. Aber auf mich wirkte es zum Beginn nach einem Buch bei dem die Personen wichtiger waren als die Handlung. Zum Ende hin hat sich dies geändert, durch den sehr gut gearbeiteten Höhepunkt der Geschichte.
Jungen Lesern wird dieses Buch bestimmt ein guter Wegbegleiter sein und wird diese bestimmt auch begeistern können, aber anspruchsvollere Leser sollten meiner Meinung nach die Finger davon lassen. Außer sie können über die Startschwierigkeiten beim Lesen hinwegsehen. 

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