Montag, 2. März 2015

Im Winter dein Herz

Rezension


Autor: Benjamin Lebert
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 160
Verlag: Atlantik Verlag (Hoffmann & Campe)
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Inhalt:
Seit ein paar Jahren hält die Menschheit den Tieren gleich Winterschlaf, doch Robert und Kudowski verlassen die psychosomatische Klinik, um sich mit Annina und ihrem Auto auf die Reise zu Roberts im Krankenhaus liegenden Vater zu begeben. Die Fahrt durch die verschneite Landschaft, wird für jeden der drei zur Reise durch die eigene Vergangenheit…

Meine Meinung:
„Im Winter dein Herz“ ist für mich das erste Buch von Benjamin Lebert. Ich sah das Cover und war ganz bezaubert. Es erinnerte mich an leichte Schneeflocken, die zu Boden segeln. Und an einen Sternenhimmel, an dem sanft die Sterne vor sich hin schimmern. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war mir klar, ich musste dieses Buch haben.
Zu Beginn wusste ich dann doch nicht wirklich, was ich mit dem Buch anfangen sollte, weil ich die Idee, dass Menschen Winterschlaf halten wie die Tiere, doch zugegebenermaßen ziemlich merkwürdig fand… Doch bereits nach ein paar weiteren Seiten, war ich dann ganz fasziniert von der Geschichte und der recht poetischen Schreibweise Leberts, die mich zu Beginn sehr an meine Schulbücher für den Deutschunterricht erinnerte – zum Glück änderte sich das ziemlich schnell.

„Wo will denn dieses abgemagerte Gämschen hin?“
„Ins Winter Wonderland“, lächelte Robert.
„Steig ein, das ist genau unser Weg.“
(S.43)

Spätestens nach diesen Zeilen, war ich völlig von der Idee der Geschichte bezaubert. Trotz eisiger Kälte wärmt dieses Buch das Herz des Lesers und zeigt ihm, was Freundschaft alles kann. Eine beeindruckende Aussagekraft, finde ich, bei nur 160 Seiten…
Das Buch zeigt deutlich, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Idee mit dem Winterschlaf fand ich irgendwann dann auch ziemlich interessant, da sie auch ein wenig wissenschaftlich beleuchtet wird. Mitmachen würde ich glaube ich aber nicht, da würde dann doch zu viel Lesezeit drauf gehen!
Jede Seite und jeder Satz berühren sanft und leise, bis sie in der Seele explodieren…


Vielen Dank an den Atlantik Verlag für die Bereitstellung
des Rezensionsexemplars

Kommentare:

  1. Von Benjamin Lebert kenne ich bislang nur "Crazy". Und das Buch habe ich in meiner Jugendzeit gelesen... Wird also mal mal Zeit, wieder was von Ihm zu lesen!

    Liebste Grüße,
    Kasia

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    1. "Crazy" wollten wir mal in der Schule lesen, aber dann hat sich unsere Lehrerin doch anders entschieden... Vielleicht werde ich es jetzt doch mal lesen :)

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