Samstag, 31. Januar 2015

Nichts: Was im Leben wichtig ist

Rezension


Autor: Janne Teller
Preis: 12,90 € oder 6,95 €
Seitenanzahl: 144
Verlag: Hanser Literaturverlage oder dtv
Hanser Literaturverlage: >> dieser Weg <<
dtv: >> hier lang <<
Leseprobe: >> gibt es hier <<




Das groß gelobte Buch „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller überrascht in vielen Punkten.
Beim Lesen des Titels denkt man schon, dass wird ein recht melancholisches Buch und so beginnt es auch.
Im ersten Kapitel heißt es:
„Nichts bedeutet irgendetwas,
das weiß ich seit Langem. 
Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.
Das habe ich gerade herausgefunden.“

Inhalt:
Pierre Anthon verlässt nach dieser Aussage seine Klasse und sitzt fortan nur noch auf dem Pflaumenbaum vor seinem Haus. Dort übt er sich im Nichtstun. Seine Klassenkameraden sind verwirrt und überlegen, ob Pierre Anthon nicht vielleicht Recht hat und wirklich nichts eine Bedeutung hat. Letzten Endes kommen sie alle zu dem Schluss, dass es irgendetwas geben muss, dass von Bedeutung ist.
So beginnen sie auf einem Berg alle Dinge zu sammeln, die für sie von Bedeutung sind.
Auf dem Berg landen Schuhe, eine Angel, ein Fahrrad. Alles Dinge, die einem Kind wichtig sind, die es aber trotzdem entbehren kann.
Doch dann eskaliert das Ganze, als ein Fahrrad mit der Unschuld eines Mädchens gleichgesetzt wird. Auf die Unschuld folgt das Köpfen eines Hundes und das Abschneiden des Zeigefingers eines Jungen.
Und es kommt noch schlimmer…

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte von einem der Mädchen, Agnes. Detailliert beschreibt sie das Geschehen und die Gedankengänge der Klassenkameraden. Obwohl sie nach Außen alle so tun, als ob sie sich einig sind, zweifelt doch ein jeder daran, ob Pierre Anthon nicht doch Recht haben könnte.
Der Berg soll diesem zeigen, dass es etwas gibt was von Bedeutung ist, doch nach der Fertigstellung will er ihn gar nicht sehen, sondern ruft Ihnen nur immer weiter Dinge vom Pflaumenbaum hinterher, wie:

„Alles ist egal, denn alles fängt nur an, um aufzuhören. In demselben Moment, in dem ihr geboren werdet, fangt ihr an zu sterben. Und so ist es mit allem!“ (S.11)

Obwohl es aus Sicht eines Kindes geschrieben ist wirkt es nicht so. Es wirkt nicht kindlich, nicht naiv, sondern eher erwachsen und so, als wüssten sie genau was sie da tun. Es wirkt kalt und rücksichtslos, was wahrscheinlich mit den „Opferungen“ zu tun hat.
Die Kinder unterscheiden nicht mehr zwischen Richtig und Falsch. So graben sie zum Beispiel den Sarg des kleinen Bruders einer Mitschülerin aus.

Was Agnes wichtig ist wird dreifach betont durch Konstellationen wie:

„Ein Pflaumenbaum hat viele Äste. Viele lange Äste. Viel zu viele, viel zu lange Äste.“ (S.13)
oder
„…, denn die Idee an sich war gut. Gut. Besser. Am besten.“ (S.18)

Das Buch liest sich in einem Rutsch gut durch und regt trotz seiner sehr oberflächlich gestalteten Lehre bzw. Aussage zum Nachdenken an. Wie man selbst damit umgehen würde, wenn jemand so etwas sagen würde. Oder wie würde man in bestimmten Situationen handeln, wenn man an der Stelle der Kinder oder an der Stelle von Agnes wäre. Würde man den Sarg mit ausgraben? Würde man ein Mädchen in der siebten Klasse die Unschuld rauben? Und würde man da einfach so danebenstehen ohne etwas zu sagen?

Ein interessant gestaltetes Buch, das einen auch nach beendetem Lesen nicht loslässt.


Donnerstag, 29. Januar 2015

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Gastrezension 


Autor: Lilly Lindner
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 400
Verlag: Fischer
Leseprobe: >> hier lang <<


Zwei Schwestern, eine zerstörerische Krankheit und viele wundervolle Briefe.



Wie soll man den Schmerz  und die Sehnsucht zweier Schwestern beschreiben, die sich nichts sehnlicher wünschen, als beisammen zu sein und die Welt mit Wörtern und Liebe zu bereichern?

Inhalt:
Phoebe ist verzweifelt, denn ihre große Schwester April ist krank. Sehr krank. Sie leidet an Magersucht und verliert sich immer mehr in ihrer Einsamkeit.
Als die beiden durch einen unausweichlichen Klinikaufenthalt getrennt werden, beginnt für sie die wohl schwierigste Zeit ihres Lebens.
Phoebe kämpft darum weiterhin gehört und gesehen zu werden, doch ihre Eltern sind derart in ihren eigenen Kummer versunken, dass sie sich an ihren Briefen festhält, die sie April schreibt.
Sie ist überzeugt davon, dass ihre Worte Gewicht haben und etwas Schönes in sich tragen und April dazu bewegen können, zu kämpfen. Für ihr Leben, für ihre Zukunft und für all die unausgesprochenen und ungehörten wundervollen Worte in ihrem Kopf.

 "Ich schenke dir meine liebsten Worte. Damit du wieder ganz viel sprechen kannst, so wie früher. Denn kein Schmerz der Welt ist größer als dein Verstand. Und keine noch so hungrige Stille hat das Recht, deine Stimme zu verschlucken." (Seite 267)

Meine Meinung:
Kaum ein Buch konnte mich so tief berühren, schockieren und gleichzeitig zur Verzweiflung treiben wie "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin".

Absolut ehrlich und schonungslos entführt Lilly Lindner uns in eine Geschichte, die kaum vorstellbar und doch real ist und tagtäglich unentdeckt um uns herum genauso geschieht.
Lilly Lindner hat einen ganz außergewöhnlichen Schreibstil und besticht mit einer solchen Sprachgewalt und wunderschönen Aussagen, dass man gar nicht genug Zitate aus diesem Buch sammeln kann.

Die Geschichte wird ausschließlich in Briefen erzählt, und auch wenn diese Briefform kein Novum in der Literatur ist, schafft sie doch in diesem Buch eine ganz besondere Atmosphäre, mal bedrückend und verzweifelt und dann wieder voller Liebe und Bewunderung.

Phoebe und April verbindet eine ganz eigene Beziehung, die geprägt ist von tiefer Zuneigung und Verständnis, aber auch von Angst und Verzweiflung.
Die beiden Mädchen scheinen so stark und ihrem Alter voraus zu sein, das es fast schmerzhaft ist, ihr Leid und ihre Hoffnungslosigkeit mitzuerleben .

An vielen Stellen der Geschichte, war ich einfach nur wütend und verzweifelt, ich wollte April in die Arme schließen und ihr zuhören und versuchen all die schlimmen Dinge die ihr zugefügt wurden, durch Taten oder unbedachte Worte, fortzunehmen  und durch wunderschöne Momente zu ersetzen.
Es ist unvorstellbar, wie es manchen Eltern gelingt ihr Kind, durch Desinteresse, Überforderung oder schlichtweg Bosheit auszugrenzen und langsam aber sicher zu zerstören.

"Ich war acht Jahre alt. Und ich hatte gerade erst angefangen zu hungern. Ich wusste noch nicht, was Magersucht ist. Aber eines wusste ich: dass der nagende Schmerz in meinem Bauch besser war als die Einsamkeit in meinem Kopf." (Seite 295)

Dennoch besticht dieses Buch auch durch wunderbare kindliche Weisheiten, Wortwitz und ganz besondere Charaktere, die mit so viel Zuneigung und uneingeschränktem Vertrauen miteinander  
umgehen, dass man zwischendurch auch lächeln kann und den Glauben an die Freundschaft, Familie und das Gute und Einzigartige in unserer Welt nicht verliert.

Fazit:
"Was bleibt, wenn ich verschwunden bin" ist definitiv kein Buch für nebenbei.
Man sollte sich auf die Geschichte einlassen und bereit sein, mit ganzem Herzen gefangen zu werden und die Gefühle Achterbahn fahren zu lassen.
Ein Roman, der mich tief berührt, schockiert und fassungslos zurück gelassen hat.

Aber auch eine Geschichte über die Kraft der Worte, Freundschaft, bedingungslose Liebe und Vertrauen, die Hoffnung schenkt, dass es nur dieser Dinge bedarf, um die Welt zum Guten zu verändern.

"Rücksicht nehmen ist eine schöne Wortzusammenstellung. Weil es klingt, als würde man sich umdrehen, jemanden sichten und dann zurückgehen, um für ihn da zu sein.
Ich werde immer für dich zurückgucken. Und auch nach vorne und zur Seite.
Überallhin wo du gerade bist." (Seite 37)

von Nina
My life with books - Buchfee's Lesewelt
Lovelybooks Profil: Buchfee81

Mittwoch, 28. Januar 2015

Reise gegen das Vergessen: Hana Brady und ihr Koffer

Am Abend noch können die Nachbarn sie durchs Fenster sehen.
Eine mehr oder weniger glückliche Familie.
Mutter, Vater, liebende Eltern…
Tochter, Sohn, geliebter Bruder und geliebte Schwester…
Trotz all der Anfeindungen, all der Not, geht es ihnen gut, denn sie haben noch sich. Sie halten zusammen und glauben fest daran, die schwere Zeit gemeinsam überstehen und dann wieder ein normales Leben führen zu können.
Sie sprechen über die Schule, über Freunde, Verwandte, über den Tag und was noch so los war.
Ein harmonisches, friedliches Bild.
Doch schon bald existiert es nicht mehr und am Ende des Krieges wird es nur noch den inzwischen 17-jährigen Jungen geben, aber er wird kein Sohn und kein Bruder mehr sein. Nur noch im Herzen.
Von seinen Eltern bleibt nichts zurück und von seiner Schwester wird Jahre später ein Koffer auftauchen. Ein Koffer, auf dem stehen wird: Hana Brady 625 Waisenkind.
Dieser Koffer und die Erinnerungen an seine Schwester sind alles was George Brady von seiner geliebten Hana bleiben. Von einem Mädchen, das mit 13 Jahren in der Gaskammer von Auschwitz umkam, weil jemand beschlossen hatte, ihr Leben sei nichts wert und sie selbst zu nichts zu gebrauchen. 

Am 16. Mai 1931 wurde Hana Brady als Tochter von Karel und Markéta Brady in der Tschechoslowakei  geboren. Zusammen mit ihrem Bruder Jiří half Hana ihren Eltern im eigenen Laden in Nové Město. Für die einzigen jüdischen Kinder der Stadt stellten die am 15.März 1939 eingeführten Judengesetze eine noch größere Ausgrenzung dar, weil die beiden Kinder ganz alleine da standen.  Vorher spielte es für niemanden eine Rolle, dass die Bradys Juden waren.

Hana liebte das Schlittschuhlaufen im Winter, spielte gerne mit ihrem Bruder und nahm am Schultheater teil. Das freundliche, hilfsbereite Mädchen trug schon früh den Wunsch in sich später selbst Lehrerin zu werden.

Im März 1941 wurde die Familie auseinander gerissen. Zuerst holte die Gestapo die Mutter der Kinder. Kurz darauf im September auch den Vater. Die Kinder tauchten bei ihrem katholischen Onkel auf dem Land unter. Doch bereits am 14. Mai 1942, kurz vor Hanas 11. Geburtstag, musste ihr Onkel die beiden Kinder zum Deportationszentrum Třebíč bringen. Von dort aus begann eine Reise für Hana und Jiří, die nur einer der beiden letzten Endes überleben würde.

Von Třebíč aus ging es ins Konzentrationslager Theresienstadt. Aus dieser Zeit stammt Hanas Koffer und auch einige Bilder, die sie dort malte, sind erhalten geblieben. In Theresienstadt fanden die Kinder zwar nicht ihre Eltern wieder, doch sie trafen auf ihre schwer kranke Großmutter. Im September 1944 verstarb diese.

Als Hana den Namen ihres Bruders auf einer Transportationsliste nach Osten entdeckte, muss sie sich noch einsamer gefühlt haben. Vier Wochen später stand auch ihr Name auf einer Liste. Einen Tag und eine ganze Nacht lang froren und zitterten die zum Transport bestimmten Juden zusammen mit Hana in Viehwaggons, während sie nach Osten fuhren. Ihr Ziel: Auschwitz-Birkenau.
In der Nacht vom 23. Oktober 1944 kam Hana mit vielen anderen Mädchen dort an und ging gleich ins Gas. Ihren Bruder sah sie nicht mehr.

Erst als ihr Koffer zu einer Ausstellung aus Auschwitz nach Japan geschickt wurde, sollte Hana wieder aus dem Vergessen auftauchen. Eine Gruppe aus Kindern und Jugendlichen rekonstruierte Hanas Lebensgeschichte und schaffte es auch Hanas Bruder ausfindig zu machen, der inzwischen unter dem Namen George Brady in Kanada lebt.
Abgemagert und völlig geschwächt erlebte George Brady mit 17 Jahren am 27.Januar 1945 in Auschwitz die Befreiung.
Im Buch Hanas Koffer heißt es:

„Wo sind Mutter und Vater? Und Hana? Wo ist Hana?“ Um ihn herum wurde alles schwarz.

George realisierte nach seiner Befreiung, wie so viele andere auch, dass er nun ganz alleine da stand in einer Welt unter lauter Menschen, die ihn zum Tode verurteilt hatten und das nur weil er eine andere Glaubensrichtung hatte, als all diese anderen Menschen. George Brady verfiel in ein Schweigen, das wohl erst mit der Entdeckung von Hanas Koffer beendet wurde.


Hanas Koffer – Karen Levine

Klappentext:

Das Leben des jüdischen Mädchen Hana Brady (1931-1945) - eine bewegende Geschichte, die im Jahr 2001 von der Kuratorin des Holocaust-Museums, Tokyo, nachgezeichnet wurde.

Ein Koffer mit der Aufschrift "Hanna Brady, Waisenkind" fasziniert die jüngsten Besucher des Holocaustmuseums in Tokio. Sie wollen mehr über Hana wissen. Also begibt sich die Museumsleiterin auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie findet Fotos und Zeichnungen von Hana und begegnet schließlich Hanas Bruder. So erfahren die Kinder, wie Hana aussah, was sie gerne spielte, wer ihre Eltern waren - und wie ihr junges Leben ausgelöscht wurde. In der Erinnerung dieser Kinder - und der Leser - wird Hana lebendig bleiben.

Zum Buch: >> Hier lang <<


Zu „Hanas Koffer“ gibt es ein großartiges Projekt in der literarischen Sternenwarte AstroLibrium von dem Betreiber Arndt Stroscher und der Künstlerin Peggy Steike.

Link:
>> Gegen das Vergessen – Hanas Koffer kommt zu euch <<

Wenn ihr Interesse an dem Buch und einer ganz besonderen Leseerfahrung habt, dann könnt ihr euch auf der verlinkten Seite unten mit einem Kommentar anmelden. Dann wird euch Hanas Koffer besuchen und eine Menge mitbringen. Um genaueres zu erfahren, schaut in den Link.
Ich finde es ist ein tolles Projekt, an dem ich gerne teilnehme und zu gegebener Zeit werde ich auch gerne wieder darüber berichten.

Dienstag, 27. Januar 2015

Reise gegen das Vergessen: Auftakt

Vor 70 Jahren endete der 2.Weltkrieg. Die Gefangenen waren endlich wieder frei und konnten zurück nach Hause, doch in vielen Fällen gab es weder ein Zuhause noch eine Familie zu der man zurückkehren konnte. 


Zum Auftakt meiner eigenen kleinen Reise gegen das Vergessen, möchte ich euch erzählen, was euch in nächster Zeit auf meinen Blog erwarten wird. Natürlich zusätzlich zu meinen Rezensionen und sonstigen Blogbeiträgen.

Ich habe mehrere buchige Tipps für euch im Gepäck, die in nächster Zeit noch genauer vorgestellt werden:

  • Erzählt es euren Kindern: Der Holocaust in Europa - Stephane Bruchfeld
  • Die Kinder aus Theresienstadt - Kathy Kacer
  • etwas bleibt - Inge Barth-Grözinger
  • Der Wind trägt die Worte: Geschichte und Geschichten der Juden - Waldtraut Lewin
  • Damals war es Friedrich - Hans Peter Richter 
  • Er ist wieder da - Timur Vermes
  • Der Junge im gestreiften Pyjama - John Boyne
  • Als wir Nora verstecken mussten: Eine wahre Geschichte - Peter Morgenroth
  • Blumen für den Führer - Jürgen Seidel
  • Wir Kinder von Bergen-Belsen - Hetty E. Verolme
  • Ich habe den Todesengel überlebt: Ein Mengele-Opfer erzählt - Eva Mozes Kor
  • Children of the Flames: Dr. Josef Mengele and the untold story of the Twins of Auschwitz - Lucette Matalon Lagnado, Sheila Cohn Dekel
  • Das Tagebuch der Anne Frank
  • Meine Zeit mit Anne Frank - Miep Gies
  • Anne Frank: Die letzten sieben Monate, Augenzeuginnen berichten - Willy Lindwer
  • Hanas Koffer - Karen Levine
  • Der Junge auf der Holzkiste: Wie Schindlers Liste mein Leben rettete - Leon Leyson
  • Der Fotograf von Auschwitz: Das Leben des Wilhelm Brasse - Reiner Engelmann

Natürlich werde ich im Rahmen der Bücher auch einiges zu besonderen Persönlichkeiten erzählen. Aber einige Persönlichkeiten sollen noch einmal einzeln zu Wort kommen, wie beispielsweise Olga Benario-Prestes und Sophie Scholl. Zwei Frauen deren Geschichte mich sehr berührt hat, auch wenn ich von Olga Benario-Prestes erst heute mehr erfahren habe. 
Auch werden einige besondere Orte eine Rolle spielen, ob im positiven oder negativen Bereich wird sich zeigen. Und der ein oder andere Film wird sich denke ich auch zu Wort melden. 

Jetzt möchte ich euch noch ein paar interessante Dinge mit an die Hand geben. Da Auschwitz heute am 27.Januar vor 70 Jahren befreit wurde, beschäftigen sich gerade heute viele Menschen mit genau diesem Thema. Ich möchte euch im folgenden einen Link präsentieren, der es wirklich wert ist, angeklickt zu werden. Ich bin über Facebook auf ihn aufmerksam geworden und mein Kommentar dazu war:


"...Mit Tränen in den Augen denke ich an so viele Menschen, die den Krieg nicht lebendig überstanden haben, seien es KZ-Häftlinge oder einfach so gequälte Seelen... Meine Gedanken sind aber auch bei den jungen Soldaten, die für solch eine Sache ihr Leben lassen mussten. Ich weine für all die Hinterbliebenen, denen die geliebten Menschen ein ganzes Leben lang fehlen werden. 
Ich finde es schrecklich, dass jemand der Leid erlitten hat, sich noch rechtfertigen muss für dieses. Als wäre es nur gerechtfertigt zu leiden, wenn man dann auch stirbt..."

Zum Artikel von AstroLibrium: 




Ich würde mich freuen, euch in den nächsten Tagen hier bei mir begrüßen zu dürfen. 
Wenn ihr Anmerkungen habt, was oder wer fehlt und unbedingt Gehör finden sollte, dann schreibt es doch in die Kommentare.  


Reise gegen das Vergessen

Wie einigen wahrscheinlich bekannt sein wird, ist es am heutigen Tage 70 Jahre her, dass sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreiten.

Von AstroLibrium inspiriert möchte ich diesen Tag als Startpunkt meiner eigenen kleinen Reise gegen das Vergessen nutzen.

In den nächsten Tagen möchte ich euch interessante Bücher vorstellen, aber auch Persönlichkeiten und eines meiner eigenen kleinen Projekte.

Auch möchte ich euch einen Teil der Geschichte meiner Großmutter Edith erzählen und die ihres geliebten Mannes Erich, den ich leider nie kennen lernen konnte. Aber ich trage mit meinem Gesang seine Stimme weiter in die Welt.

Falls jemand von euch einen Beitrag beisteuern möchte, meldet euch bei mir. Gerne auch unter diesem Beitrag als Kommentar. Ich bin offen für Buchempfehlungen, aber auch für alles andere. Lasst uns zusammen den Opfern des Dritten Reiches gedenken.

Wer mehr zur Reise "Gegen das Vergessen" von AstroLibrium erfahren möchte, schaut doch mal bei dem lieben Arndt vorbei.


Sonntag, 25. Januar 2015

Das Skript

Rezension


Autor: Arno Strobel
Preis: 8,99 €
Seitenanzahl: 400
Verlag: Fischer Verlag
Leseprobe: >> gibt es hier <<


Strobel erschafft ein Buch im Buch gespickt mit Grauen und Ekeleffekt!



Inhalt:
In Hamburg verschwindet Heike Kleenkamp, die Tochter des Besitzers einer großen Tageszeitung.
Als bei der jungen Studentin Nina ein Paket auftaucht, in der sich ein mit menschlicher Haut bespannter Keilrahmen befindet, wird bald klar, dass hier jemand den Krimi "Das Skript" von Christoph Jahn nachstellt. Für die beiden Polizeibeamten Stephan Erdmann und Andrea Matthiessen beginnt ein perfides Spiel um das Leben mehrerer Frauen...

Meine Meinung:
Arno Strobel entwirft hier ein Horrorszenario, dass man sich lieber nicht in allen Einzelheiten vorstellen möchte. Bis zur letzten Seite hält sich auch bei diesem Thriller die Spannung und lässt den Leser im Dunkeln tappen - ganz in typischer Strobelmanier.
Zwischendurch hatte ich das Gefühl das Buch weglegen zu müssen, da die Szenen doch zwischen durch ziemlich eklig sind, wenn man sie sich richtig vorstellt.
Ein packender, manchmal ekliger, Psychothriller, der einen während des Lesens nicht loslässt, also nehmt euch ein wenig Zeit für das Buch! Es lohnt sich!

Mittwoch, 21. Januar 2015

Leseexemplare und Gastrezensenten

Da mich in letzter Zeit vermehrt Leser und auch Freunde gefragt haben, wie und wo ich Rezensionsexemplare beziehe, habe ich heute zwei tolle Seiten für euch im Gepäck. Dort könnt ihr euch einmal im Monat für neue Buchtitel bewerben und ihr müsst dafür nicht einmal einen eigenen Blog haben! Nur etwas Glück bei der Ziehung.
Ansonsten bin ich auch gerne bereit mit denjenigen, die keinen eigenen Blog haben und/ oder auch nicht haben wollen, zusammenzuarbeiten und dementsprechend Gastrezensionen zu veröffentlichen. Bei Interesse meldet euch doch einfach per Mail. 

Hier nun die Seiten: 
Jugendbuch:

Erwachsenenliteratur:

Dienstag, 20. Januar 2015

das wirst du bereuen

Rezension

Dank der lieben Nicole von Little Mythica's Buchwelten hatte ich die Möglichkeit "das wirst du bereuen" von Amanda Maciel zu lesen und eine Gastrezension für sie zu schreiben. Es lohnt sich wirklich mal auf ihrem tollen Blog vorbeizuschauen.
Aber jetzt zu meiner Rezension:


Autor: Amanda Maciel
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 300
Verlag: Boje Verlag
Leseprobe: >> gibt es hier <<






Inhalt:
Emma Putnam ist tot. Die 16-jährige hat sich mit einem Kabel in der Garage ihrer Eltern erhängt. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Mit dieser Frage sieht sich nun Sara Wharton konfrontiert, die aufgrund von mehreren Mobbingattacken gegen Emma bald vor Gericht stehen wird. So ergeht es auch Saras bester Freundin Brielle.
Dabei sind die Mädchen nicht der Meinung etwas Falsches getan zu haben, schließlich war es Emma, die sich an Saras Freund Dylan herangemacht hat. Zuerst begann alles ja auch ganz harmlos mit ein paar Kommentaren auf Facebook. Schließlich wusste ohnehin schon jeder an der High-School was Emma für ein Miststück war. Doch dann läuft plötzlich alles aus dem Ruder und plötzlich ist Emma tot…

Meine Meinung:
Der Leser wird sofort in die komplexe und teilweise chaotische Gefühlswelt von Sara geworfen  und wechselt immer wieder zwischen Rückblende und Gegenwart. Die aus Tätersicht beschriebenen Geschehnisse rund um Emma, Sara und Brielle bieten viel Raum zum Nachdenken. Deshalb fiel es mir auch schwer das Buch in einem Stück zu lesen. Ich habe immer wieder mehrere Pausen eingelegt, weil in meinem eigenen Kopf plötzlich dasselbe Wirrwarr entstanden war wie bei Sara selbst.
Amanda Maciel erzählt eine authentische Geschichte, wie sie hundertfach in Amerika und wohl auch in Deutschland passieren kann.
Dennoch konnte mich das Buch nicht vollkommen überzeugen, denn viele Aussagen und Handlungen passieren einfach so und werden nicht weiter kommentiert. Weder von Sara noch von ihrer Mutter oder ihrer Anwältin. Während des Lesens habe ich mich des Öfteren dabei ertappt, wie ich dachte, richtig so, dass hat Emma verdient. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Gedanken, dann auch irgendwie wieder aufgelöst worden wären. Durch Überlegungen von Sara, wie sie stattdessen hätte Handeln können. Dass sie nicht anders gehandelt hat, sondern Emma immer weiter gemobbt hat, resultiert ja nun mal aus Saras bzw. aus Brielles Charakter. Dennoch wäre es schön gewesen, eine Art Auflösung im Buch zu haben. Es gibt zwar eine klitzekleine am Ende, aber diese ist beinahe zu überlesen. Auch durch das milde Strafmaß könnte bei einigen Lesern das Gefühl aufkommen, dass Mobbing nicht so schlimm ist. Ebenfalls wünschenswert wäre eine stärkere Beleuchtung von Emmas Hintergrundgeschichte gewesen. Man erfährt zwar einiges über ihr Leben bevor sie an die High-School von Sara wechselte, aber diese Informationen klären noch nicht vollständig darüber auf, wie es soweit kommen konnte, dass sie sich letzten Ende in der Garage ihrer Eltern das Leben nimmt.
Allgemein bin ich mir nicht sicher, ob man das Buch nun als positiv oder negativ Beispiel für Jugendliteratur auffassen sollte. Denn gerade weil man sich beim Lesen dabei ertappt, dass man denkt Mobbing sei in dem Fall von Emma gerechtfertigt und sie hat das alles verdient , denkt man ja auch vermehrt darüber nach, wie man selbst in so einer Situation handeln würde und ob man es wirklich für richtig halten würde, wenn ein Mädchen an der eigenen Schule so behandelt werden würde. Und ein Buch, das den Leser so stark zum Reflektieren anregt, kann ja eigentlich nur ein positives Beispiel sein.
Weil die Geschichte dennoch teilweise falsch aufgefasst werden kann, finde ich die Altersempfehlung von 14 zu gering. Meiner Meinung nach wäre ein Alter von 16 empfehlenswerter, da ich mir nicht sicher bin, ob jüngere Leser wirklich in dem Maße über den Inhalt des Buches nachdenken würden, wie es meiner Meinung nach nötig ist.


Samstag, 17. Januar 2015

Enttäuschende Lieferzeiten...

Mir spukt die ganze Zeit schon etwas durch den Kopf und da ich es einfach nicht loswerde, möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen. 
Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht... Ich hoffe für euch nicht.
Im folgenden geht es um diese beiden Bücher: 


Wer mich schon etwas länger kennt, wird wissen, dass ich Bücher am liebsten direkt in der Buchhandlung kaufe oder sie dort bestelle. 
Die einzigen Ausnahmen sind meine Internetbestellungen von Mängelexemplare oder der Bezug von gebrauchten Büchern. Hierfür gibt es ja eine Menge an unterschiedlichen Websites. Ich denke, ihr kennt da auch die eine oder andere.
Zurzeit bin ich sehr enttäuscht von unserer Buchhandlung hier in der Stadt.
Damit, dass ich überhaupt keine Rückmeldung bekommen habe, wegen einer Ausbildungsstelle, habe ich mich inzwischen abgefunden. Aber mich von einem Mitarbeiter anpöbeln zu lassen, da habe ich nun wirklich keine Lust zu.
Ich habe vor einiger Zeit drei Bücher über die Internetplattform dieser Buchhandlung in den Laden liefern lassen. Da ich ja wusste, wann ich das nächste mal da sein würde, habe ich die Bücher auch so bestellt, dass sie eigentlich da sein sollten. Leider wurde aber nur eines der Bücher geliefert. Auf der Internetseite stand im Lieferstatus der anderen Bücher, dass sie nachgeliefert werden würden. Ein Mitarbeiter erklärte, dass es mal zu Lieferschwierigkeiten von ein bis zwei Tagen kommen könnte. Leider wurden die Bücher bis heute nicht geliefert.
Als ich Dienstag nachgefragt habe, wurde mir dann höflich von einer Mitarbeiterin versichert, dass Sie bis Donnerstag nachfragen würden und ich bitte dann nochmal vorbeikommen solle. Ich war sehr froh über diese netten Worte, da ich eines der Bücher dringend für den Deutschunterricht brauche.
Donnerstag habe ich dann nachgefragt und einer der Kollegen meinte, er würde schnell nachschauen gehen, ob die Kollegin eine Nachricht hinterlassen hätte, da sie gerade in der Mittagspause war.
Wenige Minuten kam er zurück und meinte, sie hätte einem anderen Kollegen unterrichtet und dieser würde gleich für mich da sein. So habe ich dann gewartet und das nicht gerade kurz... Das habe ich damit abgetan, dass sie eben viel zu tun haben.
Als dieser Mitarbeiter dann aber endlich erschien, teilte er mir nicht gerade freundlich mit, dass die Bücher wohl schon auf dem Weg wären und dementsprechend schon noch kommen würden und ich mich gefälligst etwas gedulden sollte. Dies finde ich ist eine bodenlose Frechheit. Bei einer verspäteten Lieferzeit von 3 Wochen finde ich, ist meine Nachfrage doch sehr berechtigt.
Da ich eines der Bücher wie gesagt, dringend für den Deutschunterricht benötigt habe, habe ich beide Bücher nun im Internet bestellt, da ich ohnehin einiges bestellen musste.
Und gerade eben habe ich sie aus dem Briefkasten geholt. Also so große Lieferschwierigkeiten konnte es wohl doch nicht geben.
Das ich in der Buchhandlung weiterhin einkaufen werde, ist sicher. Nur ob das auch bei diesem Mitarbeiter noch einmal passiert, bezweifle ich stark. Und auch ob ich noch einmal Bücher dort hin liefern lasse, muss ich mir wirklich überlegen.
Im Internet steht übrigens immer noch, dass die Bücher nachgeliefert werden. Ich bin nur froh, dass ich den Preis nicht gleich Überwiesen habe, sondern die Bücher in der Filiale bezahlt hätte.

Hat jemand von euch schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Krieg: Stell dir vor, er wäre hier

Rezension

dtv Ausgabe
Hanser Ausgabe

Autor: Janne Teller
Preis: 6,90 € oder 5,00 €
Seitenanzahl: 64
Verlag: Hanser Literaturverlage oder dtv Reihe Hanser
Hanser Literaturverlag: >> dieser Weg <<
dtv: >> hier lang <<
Leseprobe: >> gibt es hier <<





„Krieg“ ist ein radikales Gedankenexperiment von der Bestsellerautorin Janne Teller.
In dem Essay ist die westliche Welt zusammengebrochen und in vielen Ländern herrscht Krieg, auch in Deutschland. Man selbst wird in diesem Buch zum Protagonisten und muss aus seinem Heimatland fliehen.

Der Text brilliert durch seine Kürze und entwickelt einen starken Appellcharakter, da der Leser durch den Schreibstil selbst zur Hauptperson wird. Realistisch wird der Text unter anderem durch die Kriegsgründe, wie ein Zusammenbruch der Wirtschaft und eine daraus resultierende Auflösung der EU.

Wie Janne Teller auch selbst angibt, darf man den Text nicht oder nur sehr begrenzt als politisch betrachten, da es verkehrt wäre, ein Gedankenexperiment als mehr zu betrachten, als es eben ist, ein Experiment. 

Was es noch zu sagen gibt:
Ich persönlich finde die Hanser Ausgabe total toll vom Aussehen, da sie aufgemacht ist, wie ein Reisepass. Aber auch die etwas schlichtere Ausgabe vom dtv hat etwas für sich. Da mir die Aussagekraft des dtv Covers besser gefallen hat, habe ich mir diese Ausgabe gekauft. Auch ist das Buch etwas billiger. 

Freitag, 16. Januar 2015

Postbote: Gewinn beim dtv

Gerade überreichte mir die nette Postbotin ein Paket vom Deutschen Taschenbuch Verlag. 


Über Facebook habe ich an einer Aktion teilgenommen zu dem Buch "Recon Team Angel" von Brian Falkner. Ich hatte das Glück eines von 2 Büchern zu gewinnen. Heute kann man noch einmal sein Glück versuchen. Auf der Facebookseite des dtv Bookmark  wird euch eine Aufgabe gestellt, die ihr in den Kommentaren lösen müsst. Dafür braucht ihr das Buch noch nicht zu kennen. Vielleicht habt ihr ja auch Glück.

Klappentext:
Wir schreiben das Jahr 2030, und die Menschheit befindet sich im Krieg mit einer außerirdischen Spezies. Es geht um nichts Geringeres als den Lebensraum Erde und das Überleben der Menschheit. Eine internationale Spezialeinheit soll in die Hauptmilitärbasis der Aliens eindringen und sie zerstören. Das Team besteht aus Teenagern, aus jungen Männern und jungen Frauen, die jahrelang auf ihren gefährlichen Einsatz vorbereitet wurden. Sie haben die Kultur der Bzadier genauestens studiert, haben gelernt zu sprechen, zu handeln und zu denken wie sie. Sogar ihr Aussehen mussten sie übernehmen. Doch die Mission der sechs jungen Kämpfer steht unter keinem guten Stern: Einer von ihnen ist ein Saboteur. Wer ist es? Und wird er die Mission vereiteln?

Und so sieht das Buch nun aus: 


Besonders toll finde ich die grüngefärbten Seiten. Überhaupt ist die Farbkombination von Rot und Türkis sehr interessant.
Jetzt bin ich mal gespannt, ob mich das Buch auch inhaltlich überzeugen kann.

Kennt jemand von euch das Buch vielleicht schon? Oder hat etwas davon gehört?

Donnerstag, 15. Januar 2015

Wen der Rabe ruft

Rezension


Autor: Maggie Stiefvater
Preis: 18,95 €
Seitenanzahl: 464
Verlag: Script5
Leseprobe: >> gibt es hier <<






Inhalt:
Blue Sargent ist die Tochter einer Wahrsagerin. Die Welt ihrer Mutter besteht aus Magie, doch Blue selbst kann damit nur wenig anfangen. Sie besitzt keine hellseherischen Fähigkeiten, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht besonders ist. Blue verstärkt alle Magie in ihrer Umgebung. Sie macht sie lauter.
Als wenn diese Ausgrenzung nicht genug wäre, darf Blue sich auch nicht mit Jungs anfreunden, denn schon als kleines Kind wurde ihr vorausgesagt, dass sie ihre wahre Liebe mit einem Kuss töten wird.
Bei Blues diesjährigem Besuch der Kirchruine, verstärkt sie für ihre Tante die Energien, damit diese die Geister der Menschen sehen kann, die in den nächsten 12 Monaten sterben werden. Ein Junge reagiert allerdings nicht auf Blues Tante, sondern nur auf sie selbst.
Es gibt zwei Gründe, warum Blue Gansey sehen kann: Entweder ist er ihre wahre Liebe oder sie wird ihn töten.
Gansey geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon bald trifft sie auch im wirklichen Leben auf ihn. Trotz dem Verbot ihrer Mutter freundet sie sich mit ihm und seinen Freunden Adam, Noah und Ronan an.
Zusammen versuchen sie den legendären schlafenden Krieger Glendower zu finden, um ihn wieder zu erwecken. Doch dieser Weg ist schwieriger als gedacht.
Immer wieder geschehen merkwürdige Dinge: Die Zeit scheint still zu stehen, Bäume können plötzlich Latein sprechen und manchmal merkt man, dass man die Menschen um einen herum gar nicht so gut kannte, wie man selbst dachte…

Meine Meinung:
Der Auftakt zu Maggie Stiefvaters neuer Reihe ist ein sehr gut geschriebenes Buch, auch wenn der Anfang ein wenig langatmig und nicht sehr spannend erscheint.  Doch nachdem die Geschichte erst einmal angelaufen ist, möchte man nicht mehr, dass das Buch jemals aufhört. Das liegt an dem tollen Schreibstil der Autorin und der interessant gestalteten Charaktere. Besonders Ronan hat es mir sehr angetan. Diese positiven Aspekte führten bei mir dazu, das Buch ein wenig in die Länge zu ziehen, auch wenn es mich drängte weiter zu lesen.
Der Perspektivenwechsel zwischen Blue und Gansey macht es dem Leser einfacher sich in beide hinein zu fühlen und bietet ihm einen breitgefächerten Eindruck von der Geschichte.
Allerdings gefiel mir die Geschichte nun nach dem Beenden nicht so gut, dass ich die Reihe weiter lesen möchte. Irgendwie erschien mir die Geschichte leider nicht ganz rund, trotz der grandiosen Spannungskurve. Ich habe das Buch daher auch schnell weitergegeben und einem anderen begeisterten Leser eine Freude damit gemacht.

Gut zu wisssen:
Da das Buch nicht gänzlich gewaltfrei ist und teilweise recht gruselig wirken kann, würde ich es vom Lesealter nicht unter 12 ansetzten. Ab 16 Jahren, wie vom Verlag festgehalten, finde ich doch etwas hoch.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Ich weiß,...

... es ist hier momentan ziemlich ruhig, aber das ändert sich bald wieder :) 
Die Schule muss erst wieder richtig anlaufen und ich muss noch einige organisatorische Dinge klären, dann bin ich wieder voll für euch da. 
Es warten auch noch so einige Rezensionen auf euch :)

Welches Genre interessiert euch denn mehr? 

Jugendbuch oder Thriller ?


Liebe leicht gestresste Grüße aus der Bücherstöberecke!

Sonntag, 4. Januar 2015

Es wird keine Helden geben

Rezension


Autor:  Anna Seidl
Preis: 14,95 €
Seitenanzahl: 256
Verlag: Oetinger
Verlagswebsite: >> hier lang <<
Leseprobe: >> gibt es hier <<





„Es wird keine Helden geben“  ist eines der besten Jugendbücher, die ich 2014 gelesen habe. Nicht nur, dass es sich mit einem sehr ernsten Thema auseinandersetzt, es geht dabei auch auf die emotionale Tiefe des Geschehens ein.

Inhalt:
Miriams Leben ist nicht perfekt, doch eigentlich ist sie ganz glücklich. Das ihre Mutter fortgegangen ist, tut nicht mehr wirklich weh. Sie hat tolle Freundinnen. Und Tobi ist für sie der perfekte Freund. Ihre Probleme bestehen aus Schulaufgaben, Streitigkeiten und daraus, was sie zum Date anziehen soll. Doch das alles ändert sich, als sie an diesem Morgen in die Schule geht.
„Alles wird damit beginnen, dass ich verschlafe. Würde mein Freund mir keine SMS schreiben, würde ich nicht pünktlich zur Schule kommen.
Aber schließlich werde ich doch noch rechtzeitig dort sitzen, wenn es passiert. Und ich werde mich an einen anderen Ort wünschen, soweit weg wie nur möglich. Bis zu diesem Augenblick werde ich denken, dass die Lateinschulaufgabe das Allerschlimmste ist.
Dann ändert sich alles.“ (S.7)
Während Miriam mit ihrer besten Freundin Joanne in die Pause geht, fallen plötzlich Schüsse an ihrer Schule. Panisch versteckt sie sich mit ihrer Freundin auf dem Jungenklo, doch dem Amokläufer können sie dort nicht entkommen. Tobi wurde angeschossen. Miriam hat es gesehen und konnte ihm nicht helfen. Er stirbt im Krankenhaus. Miriam kommt mit einer Schusswunde davon.
Doch jetzt ist nichts mehr wie zuvor. Sie muss lernen mit dem Erlebten umzugehen und als wäre das nicht genug, ist plötzlich ihre Mutter wieder da. Und auch ihre Freundinnen können ihr nicht helfen, da sie genauso hilflos sind, wie Miriam selbst. Doch das Leben geht irgendwie weiter.

Meine Meinung:
Anna Seidls Schreibstil hat mich sehr berührt.Ich denke, niemand kann nachvollziehen, wie sich das Opfer eines Amoklaufs fühlt, wenn man nicht selbst dabei war. Doch die Autorin hat es geschafft, eine dramatische und fesselnde Geschichte für die Jugend zu erzählen, die einen zwischenzeitlich zum Weinen bringen kann und über die man noch lange nachdenken wird. Die tiefe Traurigkeit, die die Protagonisten erfasst hat, wird mit sehr viel Tiefe dargestellt. Miriam ist an sich teilweise schwer nachzuvollziehen, doch meiner Meinung nach, hat Anna Seidl damit genau das Gefühlsleben wiedergegeben, das einen jeden von uns befallen würde, wenn wir mit solch einer traumatischen Belastung leben müssten. Mirjam beginnt sich hinter Sarkasmus und Zynismus zu verstecken, wie jeder Mensch, der nicht möchte, dass andere sehen, wie schlecht es ihm tatsächlich geht.
Das was mich so beeindruckt hat an diesem Buch ist nicht die Geschichte an sich, sondern die emotionale Tiefe, die Anna Seidl hineinlegen konnte, und das obwohl sie beim Schreiben erst 16 Jahre alt war. Ich hoffe, von ihr in den nächsten Jahren noch mehr lesen zu können.
„Es wird keine Helden geben“ kann ich einfach jedem empfehlen, der sich nicht nur mit der Thematik eines Amoklaufs und dem Gefühlsleben des Amokläufers auseinandersetzen möchte, sondern die Sichtweise der Opfer kennen lernen möchte. Denn oft werden gerade die Opfer vergessen, für die das Leben doch irgendwie weitergehen muss, obwohl es unmöglich erscheint.

Samstag, 3. Januar 2015

TAG: Sisterhood of the World Bloggers Award














Die liebe Janine von "Büchersüchtiges Herz³" hat mich getaggt. Normalerweise mag ich solche Sachen ja nicht, aber ich habe mich jetzt mal dazu durch gerungen.

Die Regeln:

  • verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
  • poste das Logo auf deinem Blog
  • beantworte die 10 Fragen, die dir gestell wurden
  • Nominiere 10 Blogger und stelle selbst 10 Fragen

1. Was habt ihr Silvester gemacht?
Oh ja... Silvester... wo fange ich da nur an?... Also ich mag Silvester eigentlich nicht wirklich. Ich habe den Abend zuhause verbracht und mein letztes Buch für 2014 durchgelesen "Die Schüler von Winnenden". Da mein Vater immer schlechte Laune hat - eigentlich zu jedem Feiertag - ist Silvester bei uns ziemlich öde... Wir sind nicht mal drin geblieben, um den Countdown abzuwarten... Meine Mama, meine Schwester, mein Vater und unser Nachbar sind kurz vor Mitternacht raus und haben die ersten Raketen gezündet. Ich bin dann irgendwann mit raus, aber ich habe Angst vor Raketen, gerade wenn mein Vater sie aus der Hand starten lässt und nicht in eine Flasche steckt oder so tut, als würde er einen mit angezündeten Böllern abwirft, bevor er sie dann wegwirft. Silvester ist eigentlich wie ein ganz normaler Tag bei uns. 

2. Welches Buch lest ihr momentan und wie gefällt es euch bisher?
Upps... Ich habe bisher noch nicht mit einem neuen Buch begonnen... Ich habe momentan einen Filmmarathon gestartet mit den DVDs aus der Bücherei. Hauptsächlich DVDs rund ums Dritte Reich. Ich werde aber heute noch mit meinem neuen Deutschschulbuch "Die Verwandlung" von Kafka beginnen. 

3. Habt ihr Vorsätze für 2015? 
Also auf meine Bücher bezogen, möchte ich versuchen keine Bücher zu kaufen. Ich möchte meinen SuB abbauen, der momentan 98 Bücher enthält. Mein Ziel ist es ihn zu halbieren. Für jedes gelesene Buch wandern 2 € in eine Spardose. Sollte ich mir doch ein Buch kaufen, wandert als Strafe 1 € in dieselbe Spardose.
Von den Büchern mal abgesehen, habe ich mir den Vorsatz gemacht, einmal pro Tag aufs Laufband zu gehen, um wieder fitter zu werden und falls dabei das ein oder andere Kilo wegfällt, kann das nur positiv sein. 

4. Welches war das schönste Buch für euch in 2014?
Das ist eine schwere Frage, ich hatte so viele schöne Bücher: 
- "Selection" von Kiera Cass
- "Die Bestimmung" von Veronica Roth
- "Die Jäger der Nacht" von Andrew Fukuda
- "Nachtmahr: Das Erwachen der Königin" von Ulrike Schweikert
- "Silber: Das erste Buch der Träume" von Kerstin Gier
- "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer
- "Plötzlich Fee: Sommernacht" von Julie Kagawa
Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl "Plötzlich Fee" als mein schönstes Buch angeben, weil es mich am meisten gefesselt hat und ich es kaum erwarten kann Band 2 zu lesen. 
Ein Highlight war aber auch "Nachtmahr", da ich es von Frau Schweikert persönlich bekommen habe *-*

5. Nehmt ihr an Challenges teil - wenn ja warum?
Nein, aber ich habe mir einen Zettel ausgedruckt einfach nur so aus Spaß. Auf dem stehen einige Aufgaben drauf. 

6. Habt ihr zu Weihnachten Bücher verschenkt - wenn ja welche?
Zwei Stück habe ich verschenkt: 
- "Was haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie verliebt sind?: und andere Suchanfragen bei denen man sich fragt: Wer googelt denn so was?" von Art Bechstein und Julia Grün
- "Chilischarfes Teufelszeug" von Rebecca Promitzer

7. Wieviele Bücher habt ihr in 2014 gelesen? 
53 Stück, aber ganz zufrieden bin ich damit nicht. Ich war ein wenig Lesefaul...

8. Welches Buch steht im Moment auf eurer Wunschliste ganz oben? 
Definitiv "Plötzlich Fee: Winternacht"! Ich kann nicht mehr ohne Ash leben ^^

9. Wenn ihr in einem Buch leben könntet - in welchem? 
Bei dieser Frage habe ich so viele tolle Bücher im Kopf. Ich würde gerne in "Die Erben der Nacht"-Reihe von Ulrike Schweikert springen. Manchmal wünsche ich mir in früheren Zeiten zu leben und ein Vampir würde ich auch gerne werden, dann könnte ich zumindest nie sterben und müsste vor fast nichts mehr Angst haben. Aber ich würde auch gerne in "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer springen und durch Libropolis wandern ^^

10. Welches Genre würdet ihr niemals lesen?
Mhm... niemals würde ich nie sagen. Also ich lese ungerne Krimis und ich hasse Biographien. Aber vielleicht ändert sich das ja irgendwann einmal. Wenn es eine Biographie von bestimmten Musicaldarstellern geben würde, dann würde ich die auf jeden Fall lesen^^


Meine Fragen an euch:
  1. Was erwartet ihr vom neuen Jahr 2015?
  2. Welche Art von Büchern bevorzugt ihr - Taschenbücher oder Hardcover?
  3. Wer ist euer/e Lieblingsautor/in?
  4. Welches ist das erste Buch an das ihr euch erinnert gelesen zu haben?
  5. Wie steht ihr generell zu Buchverfilmungen und gibt es eine, die ihr besser als das Buch fandet?
  6. Ebooks - ja oder nein?
  7. Was ist euer Lieblingsgenre?
  8. Welches Genre mögt ihr so gar nicht?
  9. Buchhandlung oder Internet, wo kauf ihr?
  10. Welche anderen Blogs lest ihr regelmäßig?
Ich tagge:

Freitag, 2. Januar 2015

Die Schüler von Winnenden - Unser Leben nach dem Amoklauf

Rezension


Autoren: Marie Bader, Marie-Luise Braun, Steffen Sailer, Annabell Schober, Jennifer Schreiber, Pia Sellmaier in Zusammenarbeit mit Daniel Oliver Bachmann
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 162
Verlag: Arena






Ich saß jetzt eine Ewigkeit vor dem leeren Dokument und wusste nicht, was ich schreiben sollte, von daher schreibe ich jetzt einfach drauf los. Wie eine normale Rezension würde dies wahrscheinlich ohnehin nicht funktionieren.

Der Klappentext: 
Winnenden. Die Stadt nahe Stuttgart wird für immer verbunden sein mit dem 11.März 2009, dem Tag des Amoklaufs. Das, was für immer unfassbar und unbegreiflich bleiben wird, versuchen in diesem Buch sechs Betroffene zu erzählen. Fünf Jugendliche und eine Lehrerin berichten davon, wie sie den Tag des Amoklaufs erlebten und mit diesen Erinnerungen weiterleben. 

Weiteres zum Inhalt:

Marie verliert ihre Freundin, mit der sie am Tag des Amoklaufs Plätze getauscht hat, wäre dies nicht geschehen, wäre sie nun tot. Als sie aus dem Fenster springt, bricht sie sich einen Wirbelfortsatz und wird wohl auf ewig Schmerzpatientin bleiben.

Steffen ruft als erster die Polizei, versucht einem der Mädchen zu helfen. Doch für Jana kommt jede Hilfe zu spät.

Annabell geht zwar nicht auf die Albertville-Realschule, dafür aber ihre große Schwester Jana.

Pia kommt aus der Grundschule nach Hause und versteht nicht wirklich, was passiert ist, bis sie Annabell schreien hört und begreift, dass Jana nie wieder nach Hause kommen wird.

Jenny entkommt der Kugel nur knapp, weil ihre Referendarin Frau Schüle dazwischen stand.

Marie-Luise Braun versucht ihre Schüler zu beruhigen und die Verletzten so gut es geht zu versorgen, doch bei einigen kommt jede Hilfe zu spät, wie bei Jana.

Am 11.März 2009 betritt Tim Kretschmer die Albertville-Realschule mit einer Kriegswaffe in den Händen, mit der er sogar durch Wände schießen kann. 15 Menschen sterben. Tim erschießt sich selbst.

Meine Meinung:
„Die Schüler von Winnenden“ ist kein gewöhnliches Buch. Es ist ein Augenzeugenbericht zusammengestellt aus den Berichten von sechs Menschen. Immer wieder wechselt  es zwischen den Erzählern hin und her und alle hängen miteinander zusammen, auf die ein oder andere Art und Weise.
Ich habe mehrfach angefangen zu weinen, weil aus den Berichten, die Trauer, Angst und Verzweiflung der Betroffenen spricht.
Ich wollte mir eigentlich nie Gedanken über Amokläufe machen, weil ich selbst ein Mensch bin der wenig Vertrauen zu seinen Mitmenschen hat und ich wollte meine Ängste nicht weiter schüren. Wenn ich nichts oder nur wenig drüber weiß, dann sehe ich nicht überall eine Gefahr. Aber in den letzten Jahren tauchten vermehrt Bücher über Amokläufe auf und so kam ich einfach nicht daran vorbei. Mit Anna Seidls Jugendroman „Es wird keine Helden geben“ fing es an. Seitdem lies mich das Thema doch nicht ganz los und als ich „Die Schüler von Winnenden“ sah, wusste ich, ich wollte dieses Buch lesen.  Man kann sich nicht vorstellen, wie schlimm es wirklich sein muss, in einem Gebäude zu sein, wenn plötzlich Schüsse fallen. Das Besondere an Tim K. war nun, dass er ausgerechnet eine Waffe hatte, mit der man durch Wände schießen konnte, sonst würden heute vielleicht noch ein oder zwei seiner Opfer leben…
Nüchtern betrachtet ist dies ein Buch, dass viel Emotionalität enthält.
Bei Interesse am Thema Amoklauf kann man dieses Buch ruhig lesen, bei Betroffenen ist es vielleicht nicht angebracht. Ich bin nun wirklich kein Mensch, der viel weint, aber fast bei jeder Seite liefen Tränen über meine Wangen. Dieses Buch zeigt aber auch die Ungerechtigkeit im Gerichtssystem… und die Hartherzigkeit mancher Menschen, wie bspw. Tims Vater, der sich nicht einmal bei den Opfern entschuldigt hat, obwohl er es war, der seinem Sohn das Schießen beibrachte und die Waffen unzureichend gesichert lagerte.
Abschließend ist zu sagen, es ist ein aufwühlendes Zeugendokument, das vermutlich mehr Menschen lesen sollten, die für Waffen sind und keine große Gefahr in Amokläufen sehen…

Shoppingtour + Paketbote: "das wirst du bereuen"

Da ich zu Weihnachten eine Menge Gutscheine bekommen habe, dachte ich mir, die löse ich heute mal ein!
Auch brauchte ich noch neue Schuhe für den Eulenball, eine Tanzveranstaltung unseres Karnevalsvereins. Also wurde beides heute verbunden :)

Nachdem wir endlich aus dem Schuhladen raus waren, ging es dann in die Buchhandlung *-* Eigentlich wollte ich mir ja "Wie Monde so silbern" holen, aber das hatten sie nicht da und ich wollte nicht warten, bis es dann bestellt ist...
So habe ich mich dann umgesehen, was sonst noch für mich in Frage kommt. Und ich finde, ich habe eine tolle Ausbeute gemacht!


Ich liebe ja Füchse, wie ihr wisst und die Socken sind so wunderschön ^^
Die Schuhe waren ebenfalls ein muss, weil sie mich an meine Armeejacken erinnern. Ich mag Dinge im Armeestil sehr gerne. :) 

Was habt ihr für Vorlieben bei eurer Kleidung?

Als ich gerade nach Hause kam, lag ein kleines Päckchen auf meinem Bett. Darin befand sich mein erstes Rezensionsexemplar für dieses Jahr und gleichzeitig das erste Buch, für das ich eine Gastrezension schreiben werde. Diese wird dann hier erscheinen:

http://littlemythicasbuchwelten.blogspot.de/

Sie wird aber auch hier auf meinem Blog zu finden sein.

Und nun setze ich mich mal an meine Meinung zu "Die Schüler von Winnenden".

Bis später,
eure Bücherstöberecke