Sonntag, 10. Januar 2016

Milten & Percy - Das Schloss der Skelette

Rezension


Autor: Florian C. Booktian
Preis: 7,90 €
Seitenanzahl: 170
Indie Autor!
Leseprobe: >> gibt es hier <<


Absolute Leseempfehlung!



Vorneweg muss ich jetzt was sagen, jeder Verlag, der diese Geschichte nicht haben wollte, hat wirklich was verpasst! Indie-Autoren schreiben so tolle Geschichten!!! Leider passen diese oft nicht in das grade vorherrschende Schema, dass die Verlage zur Zeit suchen... Das heißt aber keineswegs, dass die Geschichten schlecht sind! Einige sind sogar besser als manche Verlagsgeschichten. Und einige sind einfach anders.
"Milten & Percy - Das Schloss der Skelette" von Florian C. Booktian ist so ein anderes Buch und ich bin sehr froh, dass ich diese großartige Geschichte lesen durfte!!!

Bevor ich zum Inhalt kommen kann, muss ich euch ein bisschen was über das Fantasy Universum von Florian C. Booktian erklären.
Und zwar befinden wir uns in der Galaxy #590B. Diese Galaxy hat sich eine Kopie der Erde anfertigen lassen, hatte dann aber zu wenig Geld, um den ganzen Planeten zu bezahlen. Doch wie sieht denn ein halber Planet aus? Also wurde die eine Hälfte der Erde einfach mit der einen Hälfte eines billigeren Planeten verschmolzen, mit Gnaa.
Auf Gnaa leben allerdings allerhand Fabelwesen, Monster, sprechende Tiere und Märchenkreaturen. Das das für Ärger sorgt, könnt ihr euch sicher vorstellen. Doch nach und nach gelingt ein beinahe friedliches Zusammenleben.
Soviel zur Welt sollte reichen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wo wir uns überhaupt befinden. Und wie unser kleiner, großer Held Percy überhaupt auf die Erde gekommen ist.
Percy ist nämlich ein 1,20 m großes, sprechendes Erdmännchen. Und mein neuer Held!

Aber nun endlich zum richtigen Inhalt der Geschichte:
Detective Percy Meercat guckt nicht schlecht, als sein Chef ihm einen Praktikanten vor die Nase setzt...
Nicht nur das Percy absolut keine Lust darauf hat diesen Milten Greenbutton mit sich herumzuschleppen, nein, Percy hätte viel lieber Urlaub. Und wenn er den schon nicht alleine machen kann, dann eben mit dem jungen Erfinder...
Allerdings scheint Sharpytown keine gute Idee gewesen zu sein, denn ein Bewohner nach dem nächsten verschwindet und Percy muss schon bald den Platz des Sheriffs einnehmen...

Meine Meinung: 
Die Geschichte hat definitiv zu wenig Seiten! :D
Bereits nach den ersten drei Seiten war mir klar, hier halte ich genau das richtige Buch für mich in den Händen (wenn man von der niedrigen Seitenzahl absieht). Der mehr als lustige, humoristische Schreibstil fesselte mich vom ersten Augenblick an die spannende Geschichte. Und ich muss wohl nicht extra betonen, dass ich diese in einem Rutsch gelesen habe!
Darüber hinaus habe ich auch einiges über die Herstellung von Buntstiften gelernt! :D
Warum verrate ich euch aber nicht! Das müsst ihr selbst herausfinden.

Percy, mein neuer kleiner privater Liebling, ist ein eindrucksvoller Protagonist, wie man ihn nicht in vielen Büchern findet. Er ist sarkastisch, leicht cholerisch, und dabei doch schrecklich amüsant für den Leser. Selbst in den gefährlichsten Situationen verliert er sein freches, vorlautes Mundwerk nicht.
Aber das kleine Erdmännchen kann auch anders. Mal benimmt er sich wie ein kleines Kind. Ein anderes Mal verspürt er den großen Drang zu Kuscheln. Und Wenn es sein muss zeigt er auch besorgte Züge.
Außerdem hat er das coolste Auto der Welt, das sogar (via Google) mit ihm sprechen kann.

Milten hingegen ist zu Beginn nur nervig für Percy. Doch schon bald findet unser Erdmännchen gefallen an dem jungen, unerfahrenen und etwas weltfremden Erfinder, der noch nie wirklich etwas erfunden hat.
Der junge Mann hat eine schnelle Auffassungsgabe und ein gutes Gedächtnis, was ihn doch bald sehr nützlich macht.

Die Geschichte an sich ist großartig gestaltet, mit viel liebe zum Detail. Wie gesagt, ich verstehe die Verleger oft nicht...
Ich kann euch nur raten, dieses Buch zu lesen, wenn ihr auf Fantasy steht.
Und wenn es euch dann gefallen hat, schreit ihr bestimmt wie ich, nach dem zweiten Band, der leider noch in Arbeit ist.


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