Donnerstag, 24. März 2016

Sommernachtstraum

Rezension


Autor: Tanya Lieske
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 336
Verlag: Fischer KJB, Die Bücher mit dem blauen Band
Leseprobe: >> gibt es hier <<

Ein Theaterprojekt gerät außer Kontrolle und niemand weiß mehr, wer in wen verliebt ist...!



Inhalt: 
Shakespeares ›Sommernachtstraum‹ als Schultheaterprojekt! Voller Vorfreude stürzen sich Ben und seine Schüler in die Proben. Hermia liebt Lysander, Helena will Demetrius, Oberon straft Titania, und die Feenkönigin liebt plötzlich einen Esel: willkommen in Shakespeares Sommernachtstraum! Während die Theatertruppe versucht, der verschlungenen Verwechslungskomödie um verwirrte Liebespaare Herr zu werden, geraten die Liebesgeschicke aller Beteiligten ziemlich durcheinander: Struppi liebt Mireille, Mary Jane will Ben und Bens Freundin trifft sich heimlich mit Mireilles Vater. Bald weiß niemand mehr, wer eigentlich gerade in wen verliebt ist …
(Quelle: Fischer Verlag)

Meine Meinung: 
Leider muss ich sagen, dass ich mit diesem Buch so einige Probleme hatte.
Als ich es vor einiger Zeit entdeckte, dachte ich, das wäre absolut meine Literatur. Ich bin großer Shakespeare Fan und gerade den „Sommernachtstraum“ mag ich total gerne.
Doch leider kam ich zu Beginn so gar nicht in die Geschichte rein, was für mich persönlich an dem Schreibstil lag. Da es für mich den Anschein erweckte, als würden die Sätze alle alleine stehen, fehlte mir leider der Lesefluss und die damit verbundene Sogwirkung, die mich in die Geschichte ziehen sollte. Mit der Zeit gewöhnte ich mich jedoch daran und konnte die Geschichte dann auch wieder relativ flüssig lesen.
Dennoch kam bei mir kein Gefühl von Spannung auf. Kein Gedanke wie, oh ja ich muss unbedingt weiterlesen.
Die Geschichte an sich langweilte mich etwas, was allerdings auch daran liegen kann, dass es mir alles sehr chaotisch erschien. Das passt zwar zum „Sommernachtstraum“ an sich, aber verwirrte mich dennoch beim Lesen und auch die lange Personenliste im Vorfeld konnte mir dabei nicht helfen.
Hinzukommt, dass nach Seite 30 in meinem Kopf der Satz entstand: „Ernsthaft Twilight Zitate?!“
Nach Seite 36 war ich dann gedanklich bei Johnny Depp und damit bei „Hallo, Captain Jack Sparrow…“
Ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber bei mir tauchte der Gedanke auf, dass hier Leser mit bekannten Dingen an die Geschichte gefesselt werden sollen.

Was mich letzten Endes an dieses Buch gefesselt hat, waren die wirklich amüsanten Fußnoten, die immer wieder auftauchten und die Meinungen von Shakespeare und von Oberon wiedergaben. Ob Shakespeare so gedacht hätte, weiß niemand, aber lustig war die Idee und auch die Anmerkungen durchaus. Überhaupt das Oberon immer wieder als stummer Beobachter auftauchte, gefiel mir super.
Und ja die Geschichte wurde auch immer interessanter, je mehr sich die verschiedenen Handlungsstränge verwoben.
Voll überzeugen konnte mich das Buch leider dennoch nicht, aber wer über die möglichen Startschwierigkeiten hinwegsehen kann, der hat sicherlich seine Freude mit der leicht chaotischen Geschichte… Eben Shakespeare ähnliche… der war schließlich auch ein kleiner Chaot in manchen seiner Stück.

Dennoch kann ich sagen, dass es sich hier nicht um einen Roman, sondern um eine tragische Komödie handelt. Was genau ich damit meine, werdet ihr herausfinden, wenn ich euch nun nicht abgeschreckt habe. Für mich war es leider einfach nicht das richtige Buch, aber vielleicht ja für euch!

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