Donnerstag, 31. März 2016

Feuerrot

Rezension


Autor: Nina Blazon
Preis: 16,99 €
Seitenanzahl: 505 
Verlag: Ravensburger
Website: >> hier lang <<

„Die Frau ist von Natur aus anfälliger für die Verführung des Teufels. Frauen zweifeln viel schneller als Männer am wahren Glauben und sie hüten ihre Zungen nicht.“
- Seite 73

Inhalt: 
Magdalene, von allen Madda genannt, führt eigentlich ein ruhiges und beschauliches Leben als Magd der reichen Familie Humpis. Doch als ein Gast aus Italien auftaucht, spielt die Frauenwelt verrückt… Elisabeth, die junge Herrin von Madda, ist hin und weg von dem Fremden, doch Lucio flirtet nicht nur mit ihr… Als die Inquisition nach Ravensburg kommt, wird es für alle Frauen in ganz Ravensburg gefährlich…

Meine Meinung: 
Ich muss jetzt erst einmal loswerden, dass ich den originalen Klappentext des Buches schlecht gewählt finde. Deshalb habe ich ihn auch nicht hier übernommen!
Er verrät meiner Meinung nach ein wenig viel vom Inhalt, denn die dort beschriebene Gefahr, taucht im Buch erst nach der Hälfte auf. So wird einem das Lesevergnügen auf den ersten Seiten ein wenig genommen, da man nur darauf wartet, dass diese Gefahr auftaucht…
Auf der anderen Seite erzeugt dies eine zusätzliche Sogwirkung, da man eben die ganze Zeit darauf wartet und auf diesen Punkt zusteuert. Ihr versteht sicherlich, was ich meine.

Ansonsten ist dieses Buch eben ein typischer Blazon-Roman. Und ich liebe Nina Blazons Geschichten. Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig, und die Seiten fliegen immer nur so dahin.
Ihre Figuren sind unheimlich greifbar! Es fühlt sich beim Lesen so an, als würde man neben ihnen durch die Unterstadt Ravensburgs laufen, als würde man auf dem Ball der Familie Humpis mit Elisabeth und Beno übers Parkett wirbeln…

Von den großartigen Figuren abgesehen, haben wir hier auch eine fantastische Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und sich aus verschiedenen Handlungssträngen zusammensetzt.
Vor allem Madda hat gleich mehrere Probleme… mehrere Verehrer, von denen sie keinen wirklich an   ihrer Seite haben möchte… eine todkranke Schwester, die sie am liebsten immer um sich haben möchte, was aber aufgrund ihrer Arbeit nicht geht… Und dann ist da dieser komische Mönch, der sie unverhohlen feindselig mustert…
Elisabeth hat Probleme mit ihren Gefühlen, die sie schon bald in große Schwierigkeiten bringen…
Hinzukommen die ganzen verschiedenen anonym getätigten Aussagen, die irgendeine andere Frau der Stadt als Hexe beschuldigen…

Das ganze Buch ist mit viel Liebe geschrieben und gestaltet... Die geschwungene Schrift der Kapitelüberschriften... Die sorgfältig ausgewählten kleinen Absätze vor jedem Kapitel, mal zu Zaubersprüchen, mal zur Hexenverfolgung oder einfach nur Gedanken, die wieder aufgegriffen werden... Diese Absätze passen sich einfach wunderbar in die Geschichte ein, da sie sich entweder auf das Kapitel davor oder das nun kommende beziehen.

505 Seiten scheinen auf einen Blick viel, doch beim Lesen an sich, ist es leider mal wieder viel zu wenig… Typisch Nina Blazon eben…

Donnerstag, 24. März 2016

Sommernachtstraum

Rezension


Autor: Tanya Lieske
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 336
Verlag: Fischer KJB, Die Bücher mit dem blauen Band
Leseprobe: >> gibt es hier <<

Ein Theaterprojekt gerät außer Kontrolle und niemand weiß mehr, wer in wen verliebt ist...!



Inhalt: 
Shakespeares ›Sommernachtstraum‹ als Schultheaterprojekt! Voller Vorfreude stürzen sich Ben und seine Schüler in die Proben. Hermia liebt Lysander, Helena will Demetrius, Oberon straft Titania, und die Feenkönigin liebt plötzlich einen Esel: willkommen in Shakespeares Sommernachtstraum! Während die Theatertruppe versucht, der verschlungenen Verwechslungskomödie um verwirrte Liebespaare Herr zu werden, geraten die Liebesgeschicke aller Beteiligten ziemlich durcheinander: Struppi liebt Mireille, Mary Jane will Ben und Bens Freundin trifft sich heimlich mit Mireilles Vater. Bald weiß niemand mehr, wer eigentlich gerade in wen verliebt ist …
(Quelle: Fischer Verlag)

Meine Meinung: 
Leider muss ich sagen, dass ich mit diesem Buch so einige Probleme hatte.
Als ich es vor einiger Zeit entdeckte, dachte ich, das wäre absolut meine Literatur. Ich bin großer Shakespeare Fan und gerade den „Sommernachtstraum“ mag ich total gerne.
Doch leider kam ich zu Beginn so gar nicht in die Geschichte rein, was für mich persönlich an dem Schreibstil lag. Da es für mich den Anschein erweckte, als würden die Sätze alle alleine stehen, fehlte mir leider der Lesefluss und die damit verbundene Sogwirkung, die mich in die Geschichte ziehen sollte. Mit der Zeit gewöhnte ich mich jedoch daran und konnte die Geschichte dann auch wieder relativ flüssig lesen.
Dennoch kam bei mir kein Gefühl von Spannung auf. Kein Gedanke wie, oh ja ich muss unbedingt weiterlesen.
Die Geschichte an sich langweilte mich etwas, was allerdings auch daran liegen kann, dass es mir alles sehr chaotisch erschien. Das passt zwar zum „Sommernachtstraum“ an sich, aber verwirrte mich dennoch beim Lesen und auch die lange Personenliste im Vorfeld konnte mir dabei nicht helfen.
Hinzukommt, dass nach Seite 30 in meinem Kopf der Satz entstand: „Ernsthaft Twilight Zitate?!“
Nach Seite 36 war ich dann gedanklich bei Johnny Depp und damit bei „Hallo, Captain Jack Sparrow…“
Ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber bei mir tauchte der Gedanke auf, dass hier Leser mit bekannten Dingen an die Geschichte gefesselt werden sollen.

Was mich letzten Endes an dieses Buch gefesselt hat, waren die wirklich amüsanten Fußnoten, die immer wieder auftauchten und die Meinungen von Shakespeare und von Oberon wiedergaben. Ob Shakespeare so gedacht hätte, weiß niemand, aber lustig war die Idee und auch die Anmerkungen durchaus. Überhaupt das Oberon immer wieder als stummer Beobachter auftauchte, gefiel mir super.
Und ja die Geschichte wurde auch immer interessanter, je mehr sich die verschiedenen Handlungsstränge verwoben.
Voll überzeugen konnte mich das Buch leider dennoch nicht, aber wer über die möglichen Startschwierigkeiten hinwegsehen kann, der hat sicherlich seine Freude mit der leicht chaotischen Geschichte… Eben Shakespeare ähnliche… der war schließlich auch ein kleiner Chaot in manchen seiner Stück.

Dennoch kann ich sagen, dass es sich hier nicht um einen Roman, sondern um eine tragische Komödie handelt. Was genau ich damit meine, werdet ihr herausfinden, wenn ich euch nun nicht abgeschreckt habe. Für mich war es leider einfach nicht das richtige Buch, aber vielleicht ja für euch!

Mittwoch, 23. März 2016

Nebelkind

Gastrezension


Autor: Emelie Schepp
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 
Übersetzer: Annika Krummacher
Verlag: Blanvalet
Leseprobe: >> gibt es hier <<


ER wurde gezeichnet. ER tötet. ER ist neun Jahre alt.


Inhalt: 
Schreckliche Alpträume verfolgen Jana Berzelius, seit sie denken kann. Woher sie kommen, weiß die junge Staatsanwältin nicht. Ihre Kindheit scheint wie aus ihrer Erinnerung gelöscht.

Doch dann wird der Mord an einem Jungen zum Schlüssel zu Janas Vergangenheit. Um jeden Preis muss sie die grausame Tat aufdecken – und stößt dabei auf das tiefe Dunkel ihrer eigenen Seele.

Meine Meinung: 
Zunächst muss ich sagen, dass dieses Buch wohl nichts für jeden ist…
Es ist unglaublich spannend! Hervorgerufen wird diese Spannung durch eine grandiose Verflechtung von mehreren Handlungssträngen, die nach und nach die komplette Grausamkeit hinter dem Buch aufdecken.
Aber… und an dieser Stelle zitiere ich Cilla & Rolf Börjlind, die Bestsellerautoren von „Die Springflut“:
„Diese Story packt dich von der ersten Seite an und lässt dich nicht mehr los. Stück für Stück empfängt dich eine kaum auszuhaltende Dunkelheit, in der das Böse im Menschen Schicht für Schicht enthüllt wird.“ 
Und genau dieser „kaum auszuhaltenden Dunkelheit“ musste ich als Leser begegnen. Dies ist auch der Punkt von dem ich ausgehe, er könnte manchen zu viel sein.

Der Aufbau des Thrillers ist große Klasse und der Schreibstil wirklich gut zu lesen. Doch keiner der Protagonisten scheint wirklich „normal“ zu sein. Bald erscheint einem jeder auf seine ganz besondere Art und Weise krank.

Zu Beginn des Buches geht es vorrangig darum, wer den Mord an einem Mann in seinem eigenen Haus begangen hat. Das Problem es sind Abdrücke von Kinderhänden auf dem Fensterbrett und der Mann scheint von unten erschossen worden zu sein. Alles deutet auf ein Kind hin, doch Kinder morden nicht einfach so. Außerdem hatte der Mann keine Kinder…
Schnell stellt sich heraus, dass dieser Mensch den Tod aus verschiedenen, meiner Meinung nach sehr kranken und bösen Gründen verdient hatte…
Auch das der tot aufgefundene Junge um den es im weiteren Verlauf geht, diesen Mann getötet hat, steht außer Frage, nur das Motiv bleibt weiterhin fraglich.

In all diesen Wirren lernen wir die Staatsanwältin Jana kennen, um die es als eine Art Hauptprotagonistin geht.
Sie kann sich nicht an ihre Kindheit vor ihrem 9.Lebensjahr erinnern und hat schreckliche Alpträume. Mir erschien es bald als leide auch diese eigentlich am „normalsten“ und liebe Person im Buch an einer Persönlichkeitsstörung.  Schon als Kind hat Jana gelernt eine perfekte Fassade nach außen hin aufzubauen. Das einzig komische ist, dass sie vernarbte Schriftzeichen im Nacken trägt…

Für mich als Leser waren es schrecklich viele Handlungsstränge auf einmal, die zwar alle verknüpft sind und auf ein großes Ganzes hinsteuern, aber sie sind alle durch sehr "kranke" Persönlichkeiten gekennzeichnet. Für mein Gefühl waren es irgendwann zu viele böse Menschen auf einmal. Es war der Punkt erreicht, als eine weitere Person hinzukam, die etwas schreckliches offenbarte, aufzustöhnen, weil es wirklich gereicht hätte.

Die ganze Geschichte ist einfach sehr komplex und auch ein wenig verworren, denn niemand in diesem Buch, aber auch wirklich niemand ist „normal“.

Dennoch fliegt man durch den angenehmen, weichen und sehr flüssigen Schreibstil nahezu durch die Seiten!

Ich würde sagen, es ist ein besonderes Buch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen viele kranke Menschen haben.
Also psychologisch gesehen, ist das Buch wirklich höchst interessant. Aber es ist eben auch viel auf einmal…


Gastrezension von Ira 

Freitag, 18. März 2016

Witch Hunter

Rezension


Autor: Virginia Boecker
Preis: 17,95 €
Seitenanzahl: 400
Übersetzer: Alexandra Ernst
Verlag: dtv
Leseprobe: >> gibt es hier <<
Website zum Buch: >> Hier lang <<

Ich habe grade wirklich einen Lauf, was gute Bücher angeht!
Aber erstmal zum Inhalt, bevor ich zu sehr ins Schwärmen gerate...

Inhalt: 
Elizabeth Grey ist eine der besten Hexenjäger in Anglia. Doch als bei Ihr Kräuter gefunden werden, soll sie plötzlich selbst eine Hexe sein. Verzweifelt wartet sie darauf, dass ihr bester Freund Caleb sie aus dem Kerker und somit vor dem Scheiterhaufen rettet... Doch statt dem erhofften Freund wartet die Rettung in Gestalt des mächtigsten und gefährlichsten Hexenmeisters des Landes: Nicholas Perevil.
Doch kann sie ihm trauen? Oder sollte sie ihn verhaften? Was will er von ihr und wo steckt Caleb?

Meine Meinung: 
Wo soll ich nur anfangen...? Vielleicht mal bei Lizzy... Also Elizabeth Grey ist eine der besten Hexenjäger. Okay, das habe ich zu Beginn des Buches so hingenommen. Und sie ist auch echt nicht schlecht, aber wenn sie eine der besten ist, dann will ich die normalen nicht sehen... Lizzy ist naiv, und ihr passieren immer wieder Fehler... Und ihre Intelligenz ist auch nicht grade die beste... Naja, sagen wir einfach, sie ist komplett in der ihr eingetrichterten Welt gefangen, dass Magie auf jeden Fall schlecht ist...
Eine besondere Stellung hat Caleb bei ihr... Er ist ihr bester Freund, hat dafür gesorgt, dass sie eine Jägerin wird und ja ein klein wenig ist, sie auch in ihn verliebt... *seufz*
Caleb verspricht ihr sie aus dem Kerker zu retten, doch der böse Zauberer Nicholas ist schneller...

Bei Nicholas wusste ich lange nicht, was ich von ihm halten sollte und irgendwie erinnerte er mich an Albus Dumbledore... :D

Besonders angetan hat es mir schnell George, der Hofnarr des Königs! Narren sind eben lustig!

Fantastisch ist es mit Elizabeth durch die Geschichte zu fliegen, plötzlich alles anzuzweifeln und dann langsam zu begreifen, was in ihrer Welt schiefläuft...! Also charakterlich eine perfekte Entwicklung!!

Virginia Boecker hat einen wunderbar angenehmen Schreibstil und ich freue mich nach diesem grandiosen Auftakt bereits auf den nächsten Band!


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Mittwoch, 16. März 2016

Infernale

Rezension


Sprecher: Friederike Walke
Autor: Sophie Jordan
Preis: 19,99 €
Dauer: 6 Std. 28 Min.
Alter: ab 14 Jahren
Übersetzerin: Ulrike Brauns
Verlag: cbj audio
Hörprobe: >> gibt es hier <<


Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. 
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. 
Niemand sagte: Das geht nicht. 
Niemand sagte: Mörderin. 

Inhalt: 
Davy hatte die Tests auf das HTS-Gen schon völlig vergessen. Schließlich waren sie schon eine lange Zeit her. Niemand hätte gedacht, dass es doch Träger an ihrer Schule geben würde. Niemand hatte damit gerechnet, dass es ausgerechnet Davy treffen würde. Die liebe, nette, hochbegabte Davy. Schon von klein auf an, war sie begnadet in allem, was mit Musik zu tun hatte. Spielte mehrere Instrumente und konnte die schwersten Stücke aus dem Kopf spielen. Doch nun stehen ihrer Karriere zwei Wörter im Weg: potentielle Mörderin. Genau das sagt der HTS-Test aus.
Davina Hamilton wird irgendwann jemanden töten. Dies liegt in ihren Genen.
Plötzlich hat Davy keine Schule mehr, keine Freunde, keine richtige Familie und trotzdem scheint nicht alles verloren zu sein…

Meine Meinung: 
Normalerweise habe ich immer ein großes Problem mit Hörbüchern, die länger als zwei Stunden sind. Wer kann schon 6 oder 7 Stunden ein Hörbuch durchhören? Diese ganzen Pausen nervten mich immer und deshalb höre ich lieber kurze Kinderhörbücher oder Filmhörbücher.
Doch das hat sich mit „Infernale“ definitiv geändert!
Zwei Tage dann war die Geschichte an ihrem Ende und Friederike Walkes Stimme verklang… In mir blieb eine Leere zurück, die ich immer noch nicht ganz vertreiben konnte.

Das auch das Buch aus dem Loewe Verlag seinen Weg in mein Regal finden wird, ist bereits beschlossen! Lesen ist schließlich immer noch etwas anderes als hören…
Aber nun zum wirklich grandiosen Hörbuch und zu Davys Geschichte.

Zuerst muss ich etwas zu der Frau sagen, die Davy ihre Stimme leiht: Friedericke Walke hat nicht nur eine sehr angenehme Stimme, sondern auch eine sehr ausdrucksstarke. Sie gibt Davy einen Klang, der nicht zu unwirklich scheint. Oft hatte ich das Problem bei Hörbüchern, dass manche Gefühle zu übertrieben dargestellt wurden oder der ganze Protagonist weinerlich oder arrogant angelegt wurde, obwohl dieser es gar nicht immer war. Bei „Infernale“ und Davy ist das anders.
Davy ist zwar naiv und hat oft auch eine leicht arrogante Denkweise, doch kommen alle Gefühle, die Friederike Walke in ihre Stimme legt, echt rüber. Davy erscheint uns dadurch als Mensch mit vielen Gefühlen, dieser Mensch wird nicht durch ein einziges ausgemacht.
Ich muss mich dafür wirklich bei der Sprecherin bedanken! Dadurch habe ich wieder eine größere Hoffnung auf spannende und gute Hörbücher.

Die Geschichte an sich ist wirklich wortstark! Die Idee zwar überaus interessant, aber auch echt gruselig! Stellt euch das nur mal vor, wir würden wirklich ein Gen in uns tragen, dass uns als Mörder ausweisen könnte… Und eventuell können wir für den Tod gar nicht etwas… Schließlich könnte es auch ein Unfall sein, durch den wir jemanden töten. Daran muss nicht immer jemand schuld sein… Aber die Gesellschaft würde uns schon vor diesem Ereignis verurteilen!
Zeitgleich wäre es eine Art von in die Zukunft sehen… Gruselig…

Davina Hamilton ist eine großartige Protagonistin! Sie ist stark, wenn auch sehr verzweifelt zwischenzeitlich, schließlich hält die ganze Welt sie nun für eine Mörderin…
Vom ersten Moment an war ich mir sicher, dass dieses sensible Mädchen noch für einige Überraschungen gut sein würde.

Es gab auch eine Stelle in der Geschichte, da dachte ich los hau dem Kerl einfach eine runter… Ja, schlechte Idee wenn man Trägerin dieses HTS-Gens ist… Aber ehrlich, das hätte jeder an dieser Stelle getan… Egal ob Gen oder nicht… Deshalb ist man nicht potentiell gefährlich…
Eigentlich zeichnet Sophie Jordan hier eine sehr intolerante und ängstliche Welt… Akute Ausgrenzung der Träger, weil man Angst vor ihnen hat, obwohl sie noch nie jemandem etwas getan haben, nur weil ein Gen, sie als potentiell gefährlich einstuft…

Davy erfährt aber nicht nur Ablehnung! Sie findet genau da Freunde, wo sie sie nie vermutet hätte. In einer Schulklasse bestehend nur aus Trägern. Und der schlimmste bzw. der der am gefährlichsten erscheint, gibt dem jungen Mädchen viele Rätsel auf. Zuerst einmal warum sie sich von ihm so angezogen fühlt…

Ja, schon die erste Begegnung mit Sean ließ mich innerlich aufstöhnen… Aber nicht weil er genervt hat, sondern Davys Denkweise… Sie steckte ihn und all die anderen Träger in eine Schublade, obwohl sie doch selbst dazugehört, aber das wollte sie zu dem Zeitpunkt nicht sehen…

In Sean sehen sogar die „normalen“ Mädchen der Schule den „missverstandenen, attraktiven Helden“ … Macht euch lieber selbst ein Bild von ihm, denn so ganz ohne ist Sean nicht… und als ungefährlich würde ich ihn auch nicht einstufen! Er trägt nicht umsonst das eintätowierte Halsband, das ihn als straffälligen Träger ausweist.

Und zum Schluss DANKE dafür, dass dieses Hörbuch keine MP3-CD ist! So kann man viel entspannender nach einer CD aufhören und muss nicht das nächste Mal beim Hören erstmal ewig vorspulen…

Und noch ein Dank an Sophie Jordan für die vielen wundervollen musikalischen Anspielungen, die Davy beinahe in jeden Satz einbaut… Herrlich…

Und jetzt muss ich weiter nach Band 2 schreien!!!


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Dienstag, 15. März 2016

Schnee Elfen Herz

Rezension


Autor: Sanja Schwarz
Preis: 7,99 €
Seitenanzahl: 208
Verlag: Fischer
Leseprobe: >> gibt es hier <<

Ich war gefangen. Gefangen von seinem Blick. Gefangen in einem mir unerklärlichen Gefühl von Geborgenheit, Zuneigung und – ja – Vollständigkeit.
- Seite 32

Inhalt: 
Nach dem Selbstmord ihrer Mutter lebt Sira bei Onkel und Tante und fühlt sich seit kurzem nur noch einsam. Nicht, dass sie nicht versucht hätte Anschluss zu finden, doch ihr Körper machte es ihr nun auch nicht grade einfach… Seit einiger Zeit verändert Sira sich so stark, dass sie selbst nicht damit umzugehen weiß. Nicht nur ihr Kleidungsstil hat sich radikal verändert, sondern auch ihre Augen- und Haarfarbe!
Nichts ist mehr, wie zuvor. Als sie dann auch noch plötzlich stürzt und sich die Wunde von alleine schließt, ist Sira völlig verzweifelt. In derselben Nacht lockt sie eine wundersame Stimme in den Wald. Dort findet sie sich plötzlich in einer fremden Welt wieder und trifft auf Turak, in den sie sich Hals über Kopf verliebt… Doch der Schneeelfenprinz eröffnet ihr, dass ein fürchterlicher Krieg im Land der Elfen herrscht und Sira ist nicht unbeteiligt daran…

Wenn ich hierblieb, würde ich nie erfahren, wer er war, warum er mich so faszinierte und warum er mich nur anzuschauen brauchte, um mir alles zu geben, was ich für immer verloren geglaubt hatte: Geborgenheit, Zuversicht, Hoffnung. 
- Seite 54

Inhalt: 
Kennt ihr das wenn eine Geschichte sooo schrecklich kitschig und romantisch ist, dass es schon wieder schön ist und im Bauch kribbelt beim Lesen?
Nein?
Dann müsst ihr "Schnee Elfen Herz" lesen und erfahren, wie sich dieses Gefühl anfühlt!

Die Liebesgeschichte zwischen Sira und Turak ist einfach wunderschön… Aber auch von Unheil bedroht… Nicht nur Siras Leben gerät in Gefahr…

Ich glaube an Schicksal, Sira. Und mein Schicksal bist du.
- Seite 85

Dieser romantische Kitsch wird übrigens auch abgelöst von krampfhaften, lauten Lachanfällen! Also lest dieses Buch lieber nicht im Bus oder an anderen öffentlichen Orten.

"Könntest du mich mal eben aus dieser Decke befreien?" 
Er setzte sich kerzengrade auf. "Das geht nicht."
"Ach nein?", fragte ich unschuldig. "Und warum nicht?"
"Weil..., weil..."
"Ja?"
"Weil... du nichts anhast", sagte er mit zusammengebissenen Zähnen. 
Ich riss in gespieltem Entsetzen die Augen auf. "Was du nicht sagst! Wie konnte das denn passieren?!"
- Seite 107f

Schon zu Beginn war ich fasziniert von diesen Veränderungen an Sira, die eigentlich ja gar nicht möglich sind. Ich meine wessen Augenfarbe verändert sich schon von heute auf morgen komplett? Oder die Haarfarbe – also ich meine ohne zu färben!

Die erste Begegnung mit Turak war besonders… Warum? Ähm… ja… Ich sag nur Ash 2.0 für alle die „Plötzlich Fee“ kennen…

Turak Eskalasier ist der jüngste Sohn des Schneeelfenkönigs. Er scheint arrogant und ist unheimlich gutaussehend – und weiß das auch… Also ich weiß auch nicht so genau, woran ich es festmache, aber er erinnerte mich einfach total an Ash aus „Plötzlich Fee“!
Und wie einige von euch vielleicht wissen, ich liebe Ash!
Und Turak dementsprechend auch… Aber je mehr man ihn kennenlernt umso weiter rückt er wieder von Ash ab. Zu fürsorglich und zuuuuuu kitschig! Aber süß kitschig!

Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen, denn es ist einfach eine schöne Geschichte für zwischendurch! Spannend, romantisch, süß… Die perfekte Mischung… *seufz*


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Montag, 14. März 2016

Blogtour "Voll erwischt"

Tag 5 Zitate

Ihr habt nun schon einiges über Ellen Sommers fantastischen Jugendroman "Voll erwischt" erfahren.
Die Protagonisten, ihre Umgebung und das Buch an sich wurden vorgestellt. Ellen stand in einem Interview Rede und Antwort und gestern habt ihr erfahren, was denn eigentlich Moiren genau sind.


Ich habe mir überlegt euch nun noch etwas tiefer in Ellens tolle Sprache eintauchen zu lassen. Für mich ist ein Buch nicht dann gut, wenn die Geschichte mir gefällt. Nein, das Buch muss darüber hinaus auch angenehm zu lesen sein, also mit einer passenden Sprache aufwarten können.
Aber macht euch davon doch am besten selbst ein Bild! Ich habe ein paar, wie ich finde tolle Zitate aus Ellens Roman herausgesucht und schon mal als kleiner Tipp, schaut sie euch genau an...

********************************

Als nächstes klopfte es an der Tür und Miss Ibben ging hin, um sie zu öffnen. Alle Augen richteten sich auf die Tür. Herein kam ein Junge, ganz in schwarz, der Miss Ibben mit einem entwaffnenden Lächeln begrüßte: ,,Madam, I am awfully sorry for interrupting you, but I just decided tot take English because of reading Shakespeare is so enjoying." 
Miss Ibben war so was von geplättet von ihm, dass sie ihre Brille mehrmals auf- und wieder absetzte, bevor sie zurückflötete (das hättet ihr hören müssen): ,,Oh, my dear Christopher, that was a very good decision, please sit down, my dear." 
Und alle schlackerten mit den Ohren. Also, zu Hause hätte man so eine Schleimerei nicht durchgehen lassen. 
- Lille Seite 11

,,Du siehst süß aus, wenn du rot wirst, hat dir das schon mal jemand gesagt?" Mir fiel da jetzt gar nichts mehr zu ein und ich lief feuerrot an. ,,Hey, ich habe dir einen Plan gemalt, mit allen Klassen, die wir zusammen haben - achte auf die roten Herzchen und der Rest ergibt sich von selbst." Danach sprang er in den vollen Bus und war weg, ehe ich irgendwas sagen konnte.
- Lille Seite 20

Es meldete sich eine aus der vorderen Reihe, deren Namensschild ich im Gegenlicht nicht gut lesen konnte - schien Eva zu heißen. Sie hatte ein lila Hängekleid an und ein gebatiktes Tuch um den Kopf geschlungen. In den Ohren hatte sie selbst gefilzte Anhänger und als sie uns sagte, weshalb sie las, klappte mir ganz spontan das Kinn bis auf den Tisch runter. ,,Ich lese, um meinen geistigen Horizont zu erweitern", hörte ich Eva sagen. 
Da fiel einem gar nichts mehr zu ein. Hallo? Wir sind in der 11.Klasse, alle zwischen 16 und 18 und so einen Spruch hätte meine Oma bringen können, aber doch nicht jemand aus meiner Klasse... 
- Lille Seite 66

Jetzt küsste er mich richtig und in meinem Kopf drehte sich alles. Wenn ich meine Hände an seinem Nacken nicht gespürt hätte, hätte ich kurz nicht gewusst, wo oben und wo unten war. Ich riss mich von ihm los und schnappte nach Luft: ,,Was war das denn?", keuchte ich überrascht. Seine Stimme klang auch etwas belegt als er mir mit seinem unnachahmlichen Haifischgrinsen antwortete: ,,Ein ,,Gute Nacht Kuss", was sonst?" Dann drehte er sich um und war schon wieder verschwunden, bevor ich auch nur hätte "Piep" sagen können. 
- Lille Seite 96

Ich fragte mich, wieso es bei allen so gut klappen konnte. Judy hatte ihren Superlover, Sara ihren Superjack und ich hatte Oma! Bei mir schien Fortuna einen schlechten Tag zu haben - was für ein schwarzes Jahrzehnt. 
- Lille Seite 165

Danach lagen wir beide wohl bis zum Morgengrauen wach - ich habe jedenfalls kein Auge zugemacht - und wollte grade aufstehen, um mich aus dem Haus zu schleichen, weil es langsam hell wurde. Da ging die Zimmertür auf und das Chaos brach aus: Nie hätte ich gedacht, dass jemand so schreien konnte und ich war EINIGES gewohnt von meiner Tante. 
- Chris Seite 172

,,Glaubst du, dass es tatsächlich jemanden gibt, der unser Schicksal bestimmt?", fragte ich sie neugierig. 
,Mensch, Lille, musst du mich so erschrecken?"
,,Entschuldige bitte, ich konnte ja nicht wissen, dass es dich so erschrecken würde."
Ich fragte mich, ob man im Alter irgendwie wunderlicher wurde, wenn man Angst haben musste, dass der Lebensfaden nicht mehr so lang war.
- Lille Seite 226f

,,Du siehst aus wie eine Elfe, das Kostüm hat letzte Woche perfekt gepasst", sagte ich zu ihr und sah, wie sie sich freute und rot wurde. Oh wie ich das liebte, vor allem, wenn sie dann noch so süß lächelte!
- Chris Seite 235

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Wie ihr inzwischen ja wisst, könnt ihr bei unserer Blogtour nicht nur "Voll erwischt" kennen lernen, sondern das Buch auch gewinnen. Um bei mir in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mir einfach folgende Frage beantworten: 

Welches der Zitate ist euer Favorit und warum?


Einsendeschluß ist der 15.03.2016. 
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Erziehungs-/Sorgeberechtigten.

Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit in den Gewinnerposts öffentlich genannt zu werden.

Keine Barauszahlung der Gewinne möglich!

Keine Haftung für den Postversand!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

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10.03. Buch- und Charaktervorstellung

11.03. Interview mit Ellen Sommer

12.03. Das Setting

13.03. Die Moiren

14.03. Zitatebeitrag 
Hier

15.03. Vorstellung "Ich träum von dir..."
http://buecherparadis.blogspot.de/

16.03. Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

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Eine Sache habe ich noch! Lille hat extra für euch ihre Großmutter ausgequetscht und ein paar ihrer Rezepte für euch als Ebook zusammengestellt: >> hier lang <<

Freitag, 11. März 2016

Die Herren der grünen Insel

Rezension


Autor: Kiera Brennan
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 960 
Verlag: Blanvalet
Leseprobe: >> gibt es hier <<


Der Kampf um die Grüne Insel ist noch lange nicht entschieden - er hat eben erst begonnen.


Normalerweise schreibe ich die Inhaltszusammenfassung ja selbst, aber hier ist es mir nicht möglich ohne euch zu sehr zu spoilern (ich habe es versucht!).
Also bekommt ihr ausnahmsweise den originalen Klappentext:

Irland 1166: Die grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige Fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesen Kampf um Macht und Blut?


Meine Meinung: 
Nach den ganzen Jugendbüchern musste mal wieder eine richtig gute Geschichte für Erwachsene her!
Mit harter Wortwahl, Mord und Totschlag und ohne Gnade! Hab sie gefunden...!
Und wie ich sie gefunden haben...

Schon nach der Vorbemerkung auf den ersten Seiten war ich Feuer und Flamme für dieses Buch.

Naja, wenn ich ehrlich bin, war ich das schon beim Anblick des Covers und bei der Sichtung der wundervollen Karte, die die Innenseiten der Buchdeckel schmückt.
Aber diese Vorbemerkung zeigte mir, wie sehr sich Kiera Brennan auf die Idee zu dieser Geschichte einlassen konnte. Diese ersten Worte gaben mir schon einen Eindruck davon, was auf den folgenden Seiten auf mich warten sollte.
Mich erwarteten großartig gezeichnete Charaktere, die ich mir so bildlich vorstellen konnte, als stünden sie vor mir, super stimmige Handlungen dieser Figuren und eine perfekte Einbettung ins zeitliche Geschehen.

Im ersten Kapitel lernen wir den 6-Jährigen Ascall kennen und treffen ihn im Laufe der Geschichte im Alter von 21 Jahren wieder. Doch nun ist er ein blutiger und grausamer Kerl... Bringt dadurch allerdings einiges an Dynamik in die Geschichte!

Ich traf auf Riacán O'Bjólan (bester Name im Buch meiner Meinung nach), der seine Schwester Caitlín verteidigen will, aber eigentlich noch sehr jung für den Krieg und Ascall hoffnungslos unterlegen.

Könige kämpfen um die Herrschaft, Händler um ihr Geld und Frauen und Kinder um ihr Leben...

Kiera Brennan zog mich immer tiefer in die Weiten der Grünen Insel hinein, dass ich wirklich einen Augenblick brauchte, um aus dem Buch wieder auftauchen und in die Wirklichkeit finden zu können.
Dieses Buch braucht die gewaltige Seitenzahl! Und ich weiß nicht mehr, wer diese Geschichte mit Game of Thrones verglichen hat, aber auf eine bestimmte Art und Weise hat der Kampf um die Insel wirklich Ähnlichkeit mit dem Kampf um den Thron von Westeros.




Und wenn dann auch noch ein Lesezeichen plötzlich aus dem Buch fällt... Was übrigens bei den ganzen Namen auch sehr praktisch ist... *verzücktes Seufzen*













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Montag, 7. März 2016

Spotz - Alles unter KonTrolle

Rezension


Autor: Rob Harrell
Preis: 14,95 €
Seitenanzahl: 304
Übersetzer: Haefs, Gabriele
Verlag: Coppenrath
Leseprobe/Verlagswebsite: >> gibt es hier <<

Greg's Tagebuch für Fantasy-Liebhaber


"Spotz" fand seinen Weg zu mir über die Plattform >> Blogg dein Buch (hier klicken)<< 
Inhalt: 
Nach einer etwas ungestümen Auseinandersetzung mit dem Thronfolger Prinz Roquefort muss Spotz dringend seinen guten Ruf wiederherstellen. (Soweit man als Troll davon überhaupt sprechen kann.) Deshalb beschließt er, zusammen mit seinen beiden Freunden den verschollenen König Kastanius aufzuspüren und aus den Pfoten der grässlichen Schnupfwiesel zu befreien, die seit einiger Zeit ihr Unwesen im Königreich Niegelungen treiben. Damit beginnt ein Abenteuer, das neben Rittern und Drachen von allerhand Märchenfiguren bevölkert wird, ganz bestimmt nichts für Kevin Kleinschweins schwache Nerven ist und in dem Spotz schließlich lernt, seine Trollwut zu zähmen – und sich für die gute Sache einzusetzen.

Meine Meinung:
Spotz ist frech, haarige und hat seine Emotionen nicht so richtig unter Kontrolle. Er frisst Mäuse, Fisch und Käfer... Und seine Ohren sind total flauschig... *hach ich würde die so gerne streicheln*
Kurz um Spotz ist ein Troll. Und eigentlich ein sehr liebenswerter... Nur haben in Niegelungen Trolle nicht viel zu sagen... Jedenfalls nicht, wenn es nach Prinzchen Grosskotz geht...
In der Schule ist er der Schmutz unter den Schuhsohlen der anderen...  Und wenn man ihn reizt, sieht er schnell rot... Damit handelt er sich leider auch ziemlichen Ärger ein...
Allen voran mit dem schleimigen, bösartigen und winzigen Prinzen Roquefort...

Ihr seht schon Spotz Leben ist nicht grade einfach... Aber was schon schlimm ist, kann nur besser werden, oder?

Wenn Kerker, Duelle und riesige über 2 Meter große Schnupfwiesel, die Menschen fressen besser sind...

Also wenn ihr Gregs Tagebuch mögt, dann werdet ihr Spotz auch schnell in euer Herz schließen!

Das Buch ist wirklich sehr lustig und durch den frechen Spotz als Protagonisten bringt das Lesen richtig Spaß!
Besonders toll sind die immer wieder vorkommenden Comiczeichnung! Ich liebe diese Kombination aus Bild und Text einfach. Zudem erinnert das Ganze sehr an die berühmte Comicbuchreihe "Greg", die ich ja auch erst vor kurzem für mich entdeckt habe. Umso schöner ist es, hier zwei schöne Themen vereint zu haben: Fantasy und Comic... Einfach perfekt...

Übrigens für die Eltern unter euch:
"Spotz" eignet sich auch hervorragend zum Vorlesen. Viele fantastische Gelegenheiten die Stimmen zu verstellen und die vielen Zeichnungen regen zusätzlich die Fantasie der Kinder noch mal mehr an.
Wäre bestimmt auch was für ein mir bekanntes Kinderheim... Ich werde das ganze wohl im Rahmen meiner Ausbildung mal im Kindergarten ausprobieren!

Samstag, 5. März 2016

Unheilsblick - Die Töchter der Elfe 2

Rezension


Autor: Nicole Boyle Rødtnes
Preis: 14,95 €
Seitenanzahl: 295
Übersetzer: Christel Hildebrandt
Verlag: Beltz & Gelberg
Leseprobe: >> gibt es hier <<


!!!Spoiler zu Band 1!!!


Inhalt:
Seit die beiden Elfentöchter Birke und Rose erfahren haben, dass ihr Vater die jüngste ihrer Schwestern an den Wassermann, den Nöck, gegeben hat, haben sie geschworen kein Wort mehr mit ihm zu wechseln.
Doch dieses Versprechen zu halten, wird für Birke zunehmend schwerer, als alle Beginnen nach Roses Freund Benjamin zu suchen...
Nur mit Hilfe des Elfenblicks lässt sich sein Tod vertuschen, doch wie soll Birke den anwenden, wenn sie nicht weiß wie...
Außerdem taucht plötzlich in der Stadt ein neuer Tänzer auf. Birke fühlt sich sofort zu Aske hingezogen, obwohl sie doch mit Malte zusammen ist. Und dann entpuppt sich Aske auch noch als Elf...
Doch ist er Gefahr oder Rettung für die Mädchen?

Meine Meinung: 
Auch im zweiten Band versteht Nicole Boyle Rødtnes es wirklich den Leser in ihren Bann zu ziehen.
Wie auch schon beim ersten Band gefällt mir besonders die Titelwahl sehr!
"Unheilsblick" beschreibt die Geschichte so gut... Geht es doch auch im zweiten Band zunächst wieder um den gefährlichen Elfenblick. Dieser kann aber nicht nur gefährlich, sondern auch überaus praktisch sein! Menschen lassen sich manipulieren, hypnotisieren... Im ersten Band endete dies tödlich für Roses Freund Benjamin. Kein Wunder das Birke nun Angst hat, den Blick zu benutzen...

Beim Lesen tauchte immer wieder der Gedanke in meinem Kopf auf, wie viel einfacher es wäre, wenn die Mutter der Mädchen noch leben würde... Aber naja, es gibt Dinge die kann man nicht ändern.

Als wäre das Problem Benjamin nicht schon groß genug, bekommt Birke auch noch Probleme mit ihren eigenen Gefühlen... Aske... Malte... Aske... *seufz* Ähm, ja, ich bin wieder da...
Über all dem schwebt noch die Sorge um Azalea... Und Erle...

Aber keine Sorge es gibt nicht nur Probleme in diesem Buch, soviel verrate ich mal! ;)

Auch hier ist der Schreibstil wieder großartig... Ich verlor mich erneut zwischen den Seiten und ließ die Geschichte geschwind an mir vorbeiziehen, viel zu geschwind...

Und auch jetzt kann ich euch wieder nur raten, lest diese Buchreihe und achtet bei den Leuten in eurer Umgebung auf Löcher im Rücken! Das meine ich Ernst!!!


Partnerblog: 

>> Rezension von Ronjas grüner Bücherblog <<

Donnerstag, 3. März 2016

Die kleine Hummel Bommel

Rezension


Sprecher+ Autor: Britta Sabbag, Maite Kelly
Preis: 12,99 €
Laufzeit: 34 min
Verlag: der Hörverlag
Hörprobe: >> gibt es hier <<


Dieses Hörbuch umfasst sowohl Band 1, als auch Band 2 der fantastischen Bilderbuchreihe von Britta Sabbag und Maite Kelly.

Als ich Band 1 hörte, tat mir die kleine Hummel Bommel zu Beginn schrecklich leid... Die kleine Hummel Bommel fragt sich, wieso sie so kleine Flügel hat... Und wie sie mit diesen jemals fliegen soll...
Auf ihrer Suche nach der Antwort begegnet die kleine Hummel vielen Leuten, mit lauter unterschiedlichen, schönen Antworten...

Bei Band 2 konnte ich mir schon zu Beginn vorstellen, wie die Geschichte endet.
Die kleine Hummel Bommel sucht das Glück in der großen weiten Welt... Und lernt dabei das Glück nur eine Sache der Definition ist und für jeden etwas anderes bedeutet.
So kann für jemanden schon ein Honigbrot Glück sein, während ein anderer es für selbstverständlich hält...

Untermalt und begleitet werden diese beiden wunderschönen Kindergeschichten nicht nur von schönen Geräuschen und stimmungsvoller Musik, sondern auch von wundervollen Liedern gesungen von Maite Kelly.

Zwei tolle Geschichten bei denen sowohl Groß als auch Klein etwas lernen kann... Über Mut... Über das Glück... Und übers Vertrauen in sich selbst...

Übrigens auch beim zweiten und dritten Mal anhören noch wunderschön...! ;)

Mittwoch, 2. März 2016

Zwei Super Nähbücher!!! Taschen und Schmusetiere!

Doppel-Rezension


Titel: Taschen-Lust
Autor: Clare Young
Preis: 7,99 €
Seitenanzahl: 128 
Verlag: Bassermann Inspiration
Website: >> gibt es hier <<





Als leidenschaftliche Hobby-Näherin sehe ich mich immer wieder nach schönen Nähbüchern um.
Als ich diese beiden Bücher zum Schnäppchenpreis, wie ich finde, sah, musste ich sie einfach mitnehmen.

Taschen kann man nie genug haben und grade für die lieben Kleinen kann man so viele tolle Sachen nähen.

Einige der Beispieltaschen sind nun nicht grade nach meinem Geschmack, aber es geht ja nicht um die Farben der Beispiele. Viele verschiedene Modelle werden hier vorgestellt, runde und eckige Taschen, mit Henkeln oder zum Umhängen.

Im Nähbuch für die Kleinen werden auch wirklich schöne Dinge vorgestellt. Aber nicht nur Spielzeug und Kuscheltiere, sondern auch praktische Dinge, wie Windeltäschchen, Bodys und Schnullerketten.
Besonders beliebt in letzter Zeit, die Sorgenfresser von Schmidt Spiele. Hier gibt's eine Anleitung so einen Sorgenfresser selbst herzustellen. Und den kann man dann auch genau auf die Vorlieben des Kindes abstimmen.

Beide Bücher überzeugen durch tolle Anleitungen und die vielen Schnittmuster auf den letzten Seiten.

Ich kann euch die Bücher wirklich nur empfehlen! Die Anleitungen sind auch sehr einfach zu verstehen und so kann man ganz schnell mit dem Nähen beginnen!


Titel: Schmusetier und Kuscheldecke
Autor: Ruth Laing
Preis: 7,99 €
Seitenanzahl: 96 
Verlag: Bassermann Inspiration
Leseprobe: >> gibt es hier <<