Samstag, 29. Juli 2017

Marthas Widerstand

Gastrezension von Janine


Autor:  Kerry Drewery
Preis: 16,00 €
Seitenanzahl: 447 
Übersetzer: Sabine Bhose
Verlag: ONE
Leseprobe: >> gibt es hier <<



> Sie können natürlich auch per SMS abstimmen. Senden sie STERBEN oder LEBEN an 7997.<






Inhalt: 
Martha lebt in einem System, in dem es keine Gerichte mehr gibt. Es werden keine Beweise gesammelt, es gibt keine Verteidigung, keine unvoreingenommen Schöffen und Richter mehr.
Es gibt nur noch eine Anklage, ab der die Bürger per Voting sieben Tage lang abstimmen können, ob der Angeklagte leben oder sterben soll, solange sie es sich leisten können.
Martha gesteht den Mord an Jackson Paige, einem Liebling der Massen. Als sie in die erste Zelle kommt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Aber genau das war ihr Plan.

Meine Meinung: 
Ich bin ein großer Fan von Dystopien. Darum habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Auch wenn ich immer wieder Kritik am Schreibstil oder an der Spannung gelesen habe, wollte ich mir doch mein eigenes Bild machen.
Und ich kann weder am Schreibstil noch an der Spannung etwas aussetzten. Natürlich ist es teilweise etwas gewöhnungsbedürftig. Martha ist ja die meiste Zeit allein in diesen Zellen, daher redet sie mit sich selbst, aber zu einer imaginären Person. Auch die die Abschnitte, in denen es darum geht, was in der Fernsehsendung -Death is Justice- passiert, sind sicher gewöhnungsbedürftig. Denn es wird eben teilweise genau erklärt, was auf den Bildschirmen zu sehen ist, was im Studio zu hören ist. Aber ich fand das sehr gut, so konnte ich mir die Fernsehsendung gut vorstellen.

Wie gesagt fand ich es auch spannend. Man bekommt ja sofort mit, dass nicht alles ist, wie es scheint und ich wollte unbedingt wissen, wie das alles zusammenhängt.

Außerdem wird einem ein ganz gutes Bild vermittelt, was manipulierte Medien alles anrichten können.

Ich mochte Martha und auch die anderen Charaktere waren mir sympathisch. Na gut, ein paar waren extrem unsympathisch. Kristina zum Beispiel, die Moderatorin von Death ist Justice, war wirklich jemand, den ich am liebsten geschüttelt hätte. Man hat richtig gemerkt, wie viel Spaß sie an alldem hatte.

Und bis kurz vorm Schluss hätte ich gesagt, es ist eine gute dystopische Geschichte. Aber dann kam das Ende. Ohne zu spoilern möchte ich einfach sagen, ich fand, das hat die ganze Geschichte kaputt gemacht. Ich verstehe den Gedanken dahinter schon, aber ich habe mich gefragt, was das alles sollte.



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Kommentare:

  1. Oh weh....ich denke ich lasse doch die Finger vom Buch. Das ist nun die dritte oder vierte rezi, die sich besonders am Ende stößt und da bei mir auch das Ende wichtig ist, lasse ich es wohl doch lieber....
    Liebe Grüße
    Martina
    https://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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    1. Also erst einmal vielen Dank dass du meine Rezension gelesen hast :)
      Ja, das Ende ist wirklich blöd gemacht. Trotz allem war der Weg dahin spannend. Aber ich kann verstehen, dass du dann lieber die Finger davon lassen willst. Das Ende ist eben sehr wichtig ^^

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  2. Huhu!

    Eine schöne Rezension! Ich werde das Buch auf jeden Fall noch lesen, ich habe ein Skoobe-Abo und da ist es vor kurzem zum Ausleihen hinzugefügt worden. Dann bin ich mal gespannt, was ich zum Ende sagen werde!

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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    1. Huhu :)
      Ich danke dir, dass auch du meine Rezension gelesen hast, und freue mich, dass sie dir gefallen hat ^^
      Und voll allem vielen Dank, dass du sie bei dir verlinkt hast. Das versüßt mir echt den Tag :)

      Also wenn du die Möglichkeit hast, das Buch zu leihen, würde ich es auf jeden Fall zumindest mal anlesen. Da bin ich ja mal gespannt, wie es dir gefällt und was du zum Ende sagst :)

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