Samstag, 22. Juli 2017

Ein unmöglicher Gentleman

Rezension


Autor: Stephanie Laurens
Preis: 8,99 €
Seitenanzahl: 507
Übersetzer: Gisela Grätz
Verlag: MIRA Taschenbuch
Leseprobe: >> gibt es hier <<



Grundgütiger, sie war... Das Wort, das ihm in den Sinn kam, war stark. Eine Droge, die die Macht hatte, ihn schier wahnsinnig zu machen vor Verlangen und Leidenschaft. 
- Seite 292




Inhalt: 
Miss Mary Alice Cynster hat ein Ziel: Nachdem ihre Schwester unter der Haube ist, will auch sie endlich den passenden Ehemann finden. Und sie weiß genau, wie er sein soll – nämlich keinesfalls so wie Ryder Cavanaugh, Marquess of Raventhorne! Dummerweise hat ausgerechnet dieser berüchtigte Charmeur ein Auge auf sie geworfen und umgarnt sie nach allen Regeln der Kunst. Mary würde natürlich nicht im Traum daran denken, diesen Schurken zu heiraten, auch wenn seine Küsse noch so verführerisch auf ihrer Haut prickeln …

Meine Meinung: 
Da der Schreibstil  immer zwischen ihrer Perspektive und seiner hin und her wechselt, erzeugt die Autorin einen angenehmen und dynamischen Lesefluss, der auch mit genug Witz und Spannung versehen ist.

Ich hatte mich auf eine typische Regency-Epochen Liebesgeschichte eingestellt. Einerseits wurde ich nicht enttäuscht, andererseits war das Ganze doch etwas mehr.

Das typische Geplänkel im Ballsaal war sehr unterhaltsam vor allem deshalb weil Mary sich nicht wie ein verschüchtertes Mädchen benimmt, dass unbedingt einen Ehemann braucht. Sie nimmt die Dinge lieber selbst in die Hand.
Ryder, der das alles ähnlich sieht, ist hier ein mehr als starker Gegenpol.

Und dann sind beide durch unglückselige Umstände plötzlich miteinander verlobt, was Ryder in die Karten spielt und Mary ziemlich gegen den Strich geht, egal wie sehr sie sich zu ihm hingezogen fühlt.

Eine spannende Szene jagt die nächste, sei es durch gefährliche Spannung voller Blut und Angst oder die eher seichtere, wer von beiden nun den nächsten Schlagabtausch gewinnt.
Dabei passen die beiden perfekt zueinander, was sie nur noch selbst merken müssen.

Auch die typischen Intrigen zwischen den Mitgliedern der gehobenen Schicht kommen zur Sprache und bald geht es für Mary und Ryder um Kopf und Kragen.

Einzig zu bemängeln ist hier, dass es sehr vorhersehbar war, wer die Fäden zieht.

Ich kann euch die Geschichte nur empfehlen, denn es geht ans Herz, ist spannend und die Sexszenen sind auch ganz interessant *hust* ;)

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