Mittwoch, 15. November 2017

Die Spur der Bücher

Rezension 


Autor: Kai Meyer
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 448
Verlag: Fischer FJB
Leseprobe: >> gibt es hier <<













Inhalt: 
London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.

Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

Meine Meinung: 
Das Buch fesselte mich zwar schon irgendwie und war auch genauso gut geschrieben, wie seine Vorgänger, aber es konnte mich nicht ganz so gut in sich hineinziehen, wie "Die Seiten der Welt" dies vermochten.

Ich mag Kai Meyers Schreibstil wirklich gerne und freute mich extrem auf "Die Spur der Bücher". "Die Seiten der Welt" fühlten sich damals wie zuhause an und ich brannte darauf erneut in dieses Bücheruniversum abzutauchen.
Doch meiner Meinung nach kann dieses Prequel in keinerlei Art und Weise mit den Seiten mithalten.

Es fühlte sich zwar schon an, wie nach Hause kommen, aber dennoch kam weder die Spannung der anderen Bücher auf, noch fieberte ich so stark mit. Ich ließ mich doch öfter mal ablenken und konnte das Buch auch weglegen. Bei den "Seiten der Welt" war dies undenkbar.
Gefühlsmäßig hat der Magiefaktor etwas abgenommen. Dies kann durchaus durch den Krimi kommen, der der Geschichte innewohnt. Zumal Krimis oft nicht ganz mein Fall sind.

Eine persönliche Sache noch: Zeitlich befinden wir uns vor den Seiten der Welt, aber mir fehlte eine genaue zeitliche Einordnung. Zu Beginn des Buches hätte ich eine Jahreszahl ganz schön gefunden. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.