Mittwoch, 14. Februar 2018

Das Glück an Regentagen

Rezension 


Autor: Marissa Stapley
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 304
Übersetzer: Katharina Naumann 
Verlag: Rowohlt
Leseprobe: >> gibt es hier <<







Inhalt: 
Von heute auf morgen bricht Maes heile Welt zusammen. Übrig bleibt nur ein einsames Brautkleid und Träume von einer glücklichen Familie…
Ihr Verlobter Peter hat sie belogen und betrogen. Und nicht nur sie… Für Mae ist dies alles natürlich schwer zu verkraften und jetzt steht sie auch noch ganz weit oben auf der Liste der Polizei, da sie ihren Lebensgefährten am besten gekannt haben soll…

Mae weiß überhaupt nicht mehr, woran sie glauben und zieht sich zurück zu ihren Großeltern nach Alexandria Bay. Doch auch hier ist nicht alles eitel Sonnenschein…
Dass Mae eigentlich nie zurückkommen wollte, da hier ihre erste Liebe Gabe verschwand, macht den Ort auch nicht grade besser…

Meine Meinung: 
Marissa Stapley erschafft hier eine melancholisch-dramatische Geschichte, voller Familiengeheimnisse. Hin und wieder blitzt auch ein kleines wenig Hoffnung auf.
Die Geschichte bedrückt und berührt auf ganz besondere Weise und geht dabei wirklich richtig zu Herzen.
Der Schreibstil und die Atmosphäre sind etwas ganz besonderes. Den Worten wohnt eine gewisse Distanz inne, sodass man zwar alles erfährt und mitfühlt, aber dennoch scheint es so, als sollte man nicht zu sehr in die Geschichte gezogen werden. Als sollte die Familie wirklich nur von außen betrachtet werden.
Die Perspektivenwechsel erzeugen hier auch keine rechte Nähe. Passt allerdings wirklich super zur Story.
Trotz der Gefühle reißt einen mehr die Neugierde mit, dass Buch zu Ende zu lesen. Denn hier warten wirklich viele Geheimnisse auf den Leser. Ängste, Sorgen, Nöte… Trotz der am Anfang erwähnten Distanz, konnte ich mich in die Figuren doch ganz gut hineinversetzen, nach einer kleinen Gewöhnungszeit.

Lasst euch hier bloß nicht vom Cover täuschen. Dieses Werk ist wirklich tiefgreifend und besonders das Ende erzeugt wahre Gänsehaut.