Samstag, 19. Mai 2018

Vertrauen und Verrat - Kampf um Demora 1

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Autor: Erin Beaty
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 496
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Übersetzer: Birgit Schmitz
Verlag: Carlsen
Leseprobe: https://www.carlsen.de/hardcover/vertrauen-und-verrat-kampf-um-demora-1/93275









Inhalt: 
Mit einem Mann verheiratet zu werden, den sie noch nie getroffen hat: für Sage der absolute Albtraum, doch Tradition im Reich Demora. Um dem zu entgehen, beginnt Sage eine Lehre bei einer Kupplerin und begleitet zehn junge Damen aus adeligen Familien zum großen Verkupplungsball. Ihre Aufgabe ist es, die Bräute – und die Soldaten, die auf der Reise für ihre Sicherheit sorgen – zu bespitzeln. Denn im Reich braut sich ein Krieg zusammen. Schon bald findet Sage sich zwischen den Fronten wieder. Und sie, die nie heiraten wollte, stolpert geradewegs auf eine große Liebe zu. Doch wem kann sie wirklich trauen?
(Quelle: Carlsen Verlag)


Meine Meinung: 
Zu Beginn des Buches hatte ich leider ein paar Schwierigkeiten dabei richtig in die Geschichte zu finden... Es war zwar nicht richtig langweilig, aber die Autorin konnte mich nicht vollends packen und zwischen die Seiten ziehen.
Auch der Perspektivenwechsel, der übers Buch immer mal wieder erfolgt, hat hierbei nicht wirklich geholfen. Der Schreibstil war zwar eigentlich leicht und locker, doch irgendwas fehlte mir auf diesen ersten Seiten von „Vertrauen und Verrat“.
Und dann noch dieses ständige Benutzen von Codenamen... Grade das hat mich am Anfang wirklich verwirrt und genervt...

Zum Glück wurde es ca. nach einem Drittel besser und die Geschichte nahm etwas an Fahrt auf und somit auch die Spannung.
Bis es mich richtig packen konnte, sollte es aber noch bis zur Hälfte des Buches dauern...
Aber dann muss ich sagen, gefiel es mir richtig gut.
Ich konnte endlich eine bessere Beziehung zu den Figuren aufbauen, was die Distanz, die ich vorher spüren konnte, deutlich verringerte.
Sage wurde mir immer sympathischer mit dem Lesen. Und auch Alex und Ash wurden zu greifbareren Figuren.

Sehr dankbar war ich für die Karte vorne im Buch. Ansonsten wäre ich vermutlich in Crescera oder Tasmet verloren gegangen und kommissarischen Horden zum Opfer gefallen.

Wer den relativ langen Anlauf der Story übersteht, bekommt dann wirklich ein spannendes und gut durchdachtes Buch geliefert.